Infos

Finden Sie hier Infos rund um den Bolonka Zwetna. Zum Beispiel haben wir Artikel über seriöse Züchter, Entwurmungen, Impfungen, Fellpflege, Ohrenpflege, Augenpflege, Erziehung, Hundeschule, Hundebetten, Bolonkapflege, Welpenkauf und vieles mehr.

Was macht einen gut sozialisierten Hund aus? Die Sicht eines Welpen

Hunde sind soziale Wesen wie wir Menschen auch. Sie brauchen soziale Bindungen, die sie versuchen in einem Rudel zu finden.

Machen wir ein Gedankenexperiment und versetzten uns in einen Hund.

Wir (Hunde) sind Meister im Lesen von Körpersprache, Gestik und Mimik. Nur so konnten unsere Vorfahren domestiziert werden und uns als den besten Begleiter des Menschen etablieren.

Die Reise als Welpe

In unseren ersten Lebenswochen beschützt, wärmt und umsorgt uns unsere Mama. Dabei weicht sie nicht von unserer Seite. Wir lernen von ihr alles was wir in unserem späteren Leben brauchen. Auch Frauchen und Herrchen von unserer Mama kümmern sich rührend um uns. Ich möchte mir nicht ausdenken, wenn ich in einem dunklen, kalten und dreckigen „Verlies“ aufwachsen müsste. Da hätte ich bestimmt mein ganzes Leben lang grosse Angst bei ungewohnten Geräuschen oder Bewegungen. Wahrscheinlich wäre auch meine Mama ganz ängstlich und würde dies auf uns übertragen. Aber so weiss ich genau, dass ich hier sicher bin und neugierig die Welt entdecken kann. Ich brauche keine Ängste haben und ich kann mit meinen Geschwistern spielen, wann immer ich will. Täglich lerne ich so dazu, z. B. den Umgang mit meinen Artgenossen und natürlich die Mimik sowie die Körpersprache der Menschen. Das macht mir richtig Spass.

Ich ziehe aus.

Meine Welpenstube wird nun langsam zu klein. Ich möchte mehr von der Welt sehen und bin sehr neugierig auf das, was noch kommen wird. Auch mein neues Frauchen und Herrschen mag ich schon sehr und freue mich auf ihre Liebe und Zuneigung. Da wir zukünftig gemeinsam ein Rudel sein werden, werde ich in meiner weiteren Beschreibung anstatt von Frauchen und Herrchen von meinen Leuten sprechen.

Sehr gespannt bin ich schon, was ich von Ihnen noch so lernen kann. Dankbar bin ich meiner Mama und deren Frauchen und Herrchen für die schöne Zeit. Naja, ein bisschen Wehmut ist schon dabei.

Mein neues Zuhause

Natürlich gebe ich mir alle Mühe, damit ich meinen Leuten alles recht mache. Damit mir das gelingt, ist es wichtig, dass ich klare Signale bekomme. Leider spreche ich nicht ihre Sprache. Aber ich erkenne an der Klangmelodie und an ihrer Mimik sowie Gestik genau, was sie von mir wollen. Durch ständiges Lernen und Wiederholen kann ich ein richtiger Meister beim Lesen von Körpersprache, Mimik und Gestik werden.

Was ich gar nicht mag ist lange Weile. Dann kommen mir viele Dummheiten in den Kopf. Ich liebe es, wenn Frauchen oder Herrchen sich die Zeit nehmen für lange Spaziergänge, Suchspiele oder Übungen. Übungen mag ich am liebsten, da ich hierbei das meiste lernen kann. Bei den Spaziergängen kann ich immer die neusten Informationen, die meinesgleichen vorher hinterlassen haben, erschnüffeln. Für mich ist das „Hundezeitung lesen“. 

All das bedeutet aber nicht, dass ich auch meine Auszeiten brauche und mal chillen will. Ich muss schon sagen, dass mich die Übungen oder „Hundezeitung lesen“ ganz schön müde machen.

Übrigens: Es kann schon mal vorkommen, dass ein Artikel in der „Hundezeitung“ sooo interessant ist, dass ich die Information mitnehmen muss und dies dann in mein Fell schmiere (wälzen). Ohjee, dann gibt es immer ein Donnerwetter von meinen Leuten. Sie sagen, ich würde stinken. Das verstehe ich nun gar nicht. Ich bin stolz darauf, dass ich so lecker und interessant dufte.    

Das Kuscheln mit meinen Leuten darf nicht zu kurz kommen. Ich fühle mich einfach am wohlsten, wenn ich mein Rudel um mich habe. Wenn ich die Zuneigung nicht bekomme, dann kann ich ziemlich stinkig werden. Ich persönlich verschaffe mir durch Kläffen Aufmerksamkeit. Andere Hunde ziehen sich beleidigt zurück, habe ich mir sagen lassen.

Neben den Kuscheln liebe ich es zu spielen. Ob ich mit meinen Leuten spiele oder mit meinen Artgenossen, ist mir egal – Hauptsache spielen. Wenn ich mit meinen Leuten spiele, nage ich schon mal an deren Fingern oder Zehen. Manchmal denken sie ich beisse. Aber dem ist nicht so. Ich übe nur mit meiner Beisskraft umzugehen. Später weiss ich dann genau, wie stark ich zuschnappen kann, ohne jemanden wehzutun. Wie bei den Menschen gilt auch bei den Hunden, es ist noch kein Hundemeister vom Himmel gefallen. Deshalb ist das Spielen für mich wichtig. Auch das Spielen mit meinen Artgenossen.

Liebe Hundebesitzer an dieser Stelle habe ich eine bitte an euch. Besonders an die, die grössere Hunde haben: Bitte nehmt eure grossen Hunde an die Leine, wenn ihr mich seht. Selbst wenn eure Hunde lieb sind und nichts mir antun würden. Es reicht eine falsche Pfotenbewegung eures Hundes, die mir sehr sehr weh tun kann. Und das wollen wir doch alle nicht. Aus diesem Grund habe ich auch vor grossen Hunden Angst und versuche durch Bellen mich frühzeitig zu wehren.

Ein anderes Thema ist Körperpflege. Die Körperpflege nervt, immer dieses ziehen und zerren an meinem Fell. Still halte ich nur, weil ich weiss, dass ich danach eine Belohnung bekomme – lecker.

Apropos lecker: Nicht alles schmeckt mir. Vor allem das billige Fressen ist oft nicht gesund und ausgewogen. Leckerlies sind aber meine Welt. Auch wenn meine Leute essen und es fällt etwas vom Tisch – man ist das lecker. Da will ich doch wissen, was noch alles da oben ist. Aber da werden meine Leute stinkig. Dann höre ich immer das gleiche – „du hast dort dein fressen“ oder „friss dein Futter“ oder „mache dies, dann bekommst du erst ein Leckerli“ bla bla bla … Manchmal ist Hundesein nicht einfach.

glückliche Bolonka Welpen im Kuschelbett
Malteser Welpe

Posted by Redakteur in weitere Infos

Warum kläfft ein Hund? 

Immer wieder hört man die stolzen Besitzer einer „Fellnase“ sagen:

„Wir sind absolut glücklich mit unserem Schatz und lieben ihn. Wenn nur nicht das lästige Bellen bei Bewegungen oder Begegnungen wären.“

Nicht nur für Hundebesitzer, sondern auch oft für das Umfeld ist das Kläffen eine Herausforderung und nicht selten verzweifeln wir daran und geben am Ende auf.

Ursachen

Die Ursache des Kläffens können vielfältige sein. Mal kann Kläffen eine Art Angstbewältigung sein, mal kann eine fehlende Sozialisierung die Ursache sein. Anbei mal ein paar Beispiele als Ideengebung, warum ein Hund kläfft:

  • Angst
  • mangelnde Sozialisierung
  • lange Weile (der Hund ist nicht ausgelastet)
  • Beschützerinstinkt (Der Hund beschützt sein Rudel, und ist der Hund auch noch so klein)
  • Fehlinterpretation von Körperhaltung und Mimik (Der Mensch nimmt eine Körperhaltung ein, die der Hund falsch interpretiert.)
  • Aufmerksamkeit bei fehlender Zuwendung; Aufforderung zum Spielen
  • falsch erlernte Aktion/Reaktionen (Typisches Beispiel hierfür ist der Postbote.)

Sicherlich hängt ein Kläffen auch von der Rasse und vom Charakter des Hundes ab. 

Verhaltensstörung

Aussagen wie „Mein Hund ist verhaltensgestört, der kläfft immer“ musste ich schon hören.

Grundsätzlich kommen Hunde niemals mit einer Verhaltensstörung auf die Welt. Eine Verhaltensstörung wird im Laufe der Sozialisierung bewusst oder auch unbewusst vom Hund erlernt. Wenn der Hund tatsächlich eine Verhaltensstörung hat, gilt es herauszufinden, warum bzw. durch was er diese hat. Wenn man das Warum weiss, hat man auch den Schlüssel der richtigen Therapie bereits in der Hand.

Man kann sich auch professionelle Hilfe holen. Hundeverhaltensberater oder gute Hundetrainer haben oft gute Strategien um mit dem Hund zu arbeiten.

normales Verhalten

Hunde sind wahre Meister im Lesen von Körpersprache, Gestik und Mimik. Bellen sollte nicht ignoriert werden.

Sozialisierung

Eine gute Sozialisierung, insbesondere in den ersten Lebenswochen, ist eine Voraussetzung, damit sich der Hund sicher fühlt und spielerisch das Leben entdecken kann. Ist die Sozialisierung nicht gelungen, z.B. durch Gewaltanwendung am Welpen oder andere negative Umstände, wird der Hund oft unsicher oder er erlernt damit eine falsche Interpretation von menschlichem Verhalten (Mimik, Köperhaltung etc.).

Der Hund reagiert bei Angst oder falschem interpretieren von menschlichem Verhalten oft mit kläffen. Um solches Verhalten zu ändern braucht es viel Geduld und Arbeiten mit dem Hund.

lange Weile und Aufmerksamkeit bei fehlender Zuwendung (Einsamkeit)

Hunde sind Rudeltiere und sehr sozial. Erst in der Gemeinschaft fühlen sie sich wohl. Besonders bei Welpen kann man dies beobachten. Auch sind Hunde im Grunde neugierig und aufgeschlossen gegenüber Neuem. Insbesondere junge Hunde wollen die Welt entdecken. Sie lieben es etwas zu tun und dabei noch das Wohlwollen des Rudelführers (Frauchen oder Herrchen) zu erlangen.

Bellt der Hund aus langer Weile bzw. fehlender Zuwendung versucht er dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen. Manchmal ist dies auch gepaart mit Frust. In diesem Fall baut der Hund mit Kläffen seinen Frust ab. 

falsch erlernte Aktion/Reaktionen (Verhalten)

Wenn der Welpe bei einem Spaziergang fremde Passanten freudig anspringt oder anbellt, hört man als Welpenbesitzer immer wieder „Ach lassen Sie nur, der ist doch so niedlich/herzig“ und der Welpe wird gestreichelt. Der Welpe wird somit für sein Handeln belohnt.

Ich frage mich dann immer, wie würden die gleichen Personen reagieren, wenn ein ausgewachsener Hund (am besten noch mit 50 kg) dies machen würde. Ist er dann auch noch niedlich und ist dies auch kein Problem? Das Problem an der Sache ist, dass genau dieses Verhalten sich der Hund merkt – er kann freudig auf die Leute zugehen und sie anspringen oder anbellen. Dieses Verhalten konditioniert der Hund, da es ja richtig sein muss. Das Verhalten wurde schliesslich belohnt.

Das soll nur ein Beispiel sein, um das Thema „falsch erlerntes Verhalten“ zu verdeutlichen.

Körperhaltung, Gestik und Mimik

Hunde nehmen es oft als Bedrohung war, wenn wir uns sehr schnell und abrupt bewegen. Dies verunsichert Hunde und sie fangen oft an zu Bellen (meist als Angst). Für uns Menschen ist das Gekläffe oft nicht erklärbar, weil wir unsere eigene Körpersprache und Mimik weder beobachten noch dessen Wirkung bewusst sind. Ein Teufelskreis beginnt: Durch das Bellen werden wir noch hektischer und der Hund antwortet mit ausgiebigen kläffen.

Das Bewusstsein für unsere eigene Körpersprache und Körperhaltung ist ein erster Schritt bei der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Viel Blickkontakt hilft in stressigen Situationen den Hund zu beruhigen. Durch eine ständige Verbesserung der Kommunikation mit unserem Vierbeiner, wird die Bindung zwischen Mensch und Tier zudem intensiviert und gepflegt.

Das Wort zum Artikel

Dieser Artikel soll zum Nachdenken anregen. Es gibt vielfältige Gründe warum ein Hund kläfft. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Kenn man den Grund für das Kläffen, kann man gezielt mit einem Training beginnen. Es braucht viel Geduld und ein lebenslanges Lernen von Mensch und Hund.

Malteser in Kirchblüte
müder Bolonka Welpe

Posted by Redakteur in weitere Infos

Hilfe, mein Hund fällt sporadisch um, hat er epileptische Anfälle?

Eines Tages erreichte mich ein verzweifelter Hilferuf: „Hilfe, unser Hund fällt immer wieder mal um. Es sieht wie ein epileptischer Anfall aus. Kannst du uns helfen und uns Hinweise oder Tipps geben, an was das liegen könnte?“

Symptome

Der Hund fiel sporadisch um. Es konnten keine Muster festgemacht werden, wann der Hund einen Anfall bekam.

Meist kündige sich ein Anfall an, indem der Hund kurz vorher (ca. 2-3 Sekunden vorher) anfing zu schwanken. Es hatte manchmal den Anschein, dass der Hund den nahenden Anfall mitbekam, denn er suchte schnell die Nähe des Herrchens.

Bei einem Anfall sackte der Körper zusammen, als ob das Leben aus dem Körper entweichen würde. Der Hund fiel einfach um, meist auf die Seite. Selten folgten Zuckungen des Körpers und der Augen, manchmal (aber nicht immer) begleitet mit einem herzzerreißenden kurzen Aufjaulen. Die Augen des Hundes waren geschlossen, als ob der Hund in den Schlaf sackte. Allerdings hatte der Hund zu keiner Zeit Schaum vor oder aus dem Maul.

Der Anfall dauerte nur wenige Sekunden. Danach stand der Hund wieder auf und lief weiter als ob nichts passiert ist. Sicher – er war noch etwas benommen. Aber Fressattacken blieben aus.

Vor, während und kurz nach einem Anfall war das Zahnfleisch weiss. Die durchblutete Farbe des Zahnfleisches war erst nach 10 bis 20 Minuten nach einem Anfall wieder gegeben.

der ärztliche Weg

Von den Ärzten wurden mittlerweile viele Untersuchungen durchgeführt und es konnte viele Dinge ausgeschlossen werden, z. B. Herzfehler, Anämie, medizinisch bekannte Gendefekte und so weiter. Auch die Vermutung, dass es sich um epileptische Anfälle handelt, konnte nicht bestätigt werden.

Was nun?

Der Hilferuf kam zu mir, da waren die „unglücklichen“ Hundebesitzer bereits sehr verzweifelt. Auf meine Nachfrage nach der letzten Entwurmung, habe ich die Antwort erhalten: noch nie.

Mein Rat den Hund zu entwurmen, brachte die Lösung. Nach der Entwurmung hatte der Hund schlagartig keine Anfälle mehr.

Mehr noch: Nachdem der Hund nach ca. zwei Monaten wieder Anfälle bekam, haben die Hundebesitzer nach dem zweiten Anfall wieder entwurmt. Und siehe da, die Anfälle waren weg. Der Hund bekommt nun regelmäßig (ca. alle drei Monate) eine Entwurmung und hatte seitdem keine Anfälle mehr. Welcher Parasit die Ursache ist, konnte leider nicht festgestellt werden.

Fazit

Trotz meines kritischen Beitrages zum Thema Entwurmung, kann es durchaus sinnvoll sein eine Entwurmung bei gewissen Symptomen durchzuführen. Eine sinnvolle Entwurmung kann Nerven, Zeit, Geld und Leiden ersparen.

Bolonka Welpe

Posted by Redakteur in weitere Infos

Mein Hund frisst nicht, was nun?

Zuerst etwas Allgemeines

Das normale Fressverhalten ist sehr von der Hunderasse abhängig. Auf der einen Seite ist z. B. der Labrador, der teilweise wie ein Hochleistungsstaubsauger durch seinen Futternapf geht, zu nennen. Auf der anderen Seite stehen z. B. die Minipudel, die als schlechte Esser gelten.

Zudem gibt es auch innerhalb einer Rasse gute und schlechte Esser. Beobachtet haben wir, dass Welpen, die im Welpenalter am Futternapf die Ersten sein wollen, später gute Esser sind. Gibt es bei der Futtergabe viele Geschwister, die um den ersten Happen konkurrieren, wird oft ein Wettrennen um den besten Platz ausgelöst. Wahrscheinlich löst dies eine gewisse Fresslust aus. 

Was aber wenn der Hund das Fressen verweigert, oder er hat kein Appetit?

Viele kennen diese Situation:

Schnell bringen wir etwas anderes zum Probieren. Aber…auch das rührt unser Liebling nicht an. Was nun? Also kochen wir schnell etwas Hühnchen, Rind oder andere tolle Dinge. Jetzt endlich frisst unser geliebter Vierbeiner.

Verkehrt ist es nicht, wenn man selber kocht. Es ist aber aufwändig und Zeit hat man dafür auch nicht immer. Zudem müssen bei der Ernährung Mineralien, Spurenelemente und Vitamine im Einklang sein.

Was sollte man unbedingt beim Kochen oder Barfen beachten?

BARFen steht für „Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung“. Wie der Name sagt, handelt es sich hier um eine Fütterung mit rohen Nahrungsmitteln (meist Fleisch und Innereien). Viele schwören darauf und verweisen auf die besonders gesunde Fütterung. Barfen hat aber viele Tücken, die man beachten muss! Bevor Sie mit Barfen starten, informieren Sie sich im Internet ausführlich darüber. Auch verträgt es nicht jeder Hund.

Mit Kochen ist hier gemeint, dass das Fleisch vor der Fütterung abgekocht wird. Als Fleisch oder Hackfleisch kommt sogenanntes weißes Fleisch (Geflügel) oder rotes Fleisch, wie Rind, Lamm, Pferd und Wild, in Frage. Schweinefleisch ist nicht zu empfehlen! Fisch kann natürlich auch auf der „Speisekarte“ stehen. Dabei kocht man das Fleisch/Fisch nur in Wasser (nicht braten, grillen etc.) und verwendet weder Salz noch Gewürze beim Kochen. Wichtig beim Kochen ist, dass dabei alle Krankheitserreger (wie z. B. Salmonellen) abgetötet werden.

Gesundes Kochen für den Hund?

Wie bereits geschrieben, müssen bei der Ernährung Mineralien, Spurenelemente und Vitamine im Einklang sein. Deshalb muss die Nahrung mit Obst, Gemüse und Mineralstoffen angereichert werden.

Beim Kochen kann Gemüse dazu gegeben werden, wie z. B.:

  • Möhren (für einen gesunden Darm)
  • Brokkoli (enthält viele Fasern für die Verdauung und Nährstoffe für Herz, Auge) 
  • Sellerie (viele wertvolle Vitamine und Ballaststoffe)
  • Fenchel (verdauungsfördernd und entzündungshemmend)
  • Rote Beete (verdauungsfördernd und entzündungshemmend)
  • Kohlrabi, Knollen als auch das Blattgrün (Vitaminversorgung und wichtige Mineralstoffe)
  • Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen (Mineralien Kalium, Zink, Magnesium und Eisen)

Vor dem Fressen (nach dem Kochen) kann noch folgendes hinzugegeben werden:

  • Amarant
  • Kokosflocken
  • Apfel (gerieben)
  • Mineralstoffmischungen für Barfen

(Die Liste ist nicht vollzählig. Es können noch weitere Gemüsesorten und Mineralstoffe hinzugegeben werden.)

Geht es auch einfacher?

Manchmal reicht es aus, unserem Liebling eine andere Futtersorte eines anderen Herstellers oder innerhalb eines Herstellers anzubieten. Heute gibt es viele Sorten und man hat eine große Auswahl an Herstellern.

Als unwiderstehlich finden es die meisten Vierbeiner, wenn man in das Nassfutter kleine gekochte Fleischstückchen (z. B. Hühnchen – siehe Absatz „Gesundes Kochen für den Hund“) einarbeitet. Auch den Fleischsud kann man dafür nutzen (Wichtig: ohne Salz und Gewürze!).

Tipp: Immer auf die Inhaltsliste/Zutatenliste des Futters schauen.

Egal was wir anbieten, der Hund frisst nicht!

Es gibt auch andere Gründe, warum unser Liebling die Nahrungsaufnahme verweigert. Wenn er dazu noch keine Flüssigkeit aufnimmt, ist ein Arztbesuch ratsam. Medizinische Gründe gibt es viele, wie z. B.:

  • Zahnprobleme
  • Entzündungen des Mund-, Rachenraumes
  • Viruserkrankung
  • Darmerkrankungen
  • Vergiftungen (Düngemittel auf Feldern)
  • Magenschleimhautentzündung
  • Sodbrennen
  • Annemie 

Fazit

Verweigert mein geliebter Vierbeiner das Fressen, kann dies viele Ursachen haben. Versuchen Sie es mit etwas Abwechslung, indem Sie selbst kochen oder das Selbstgekochte in das Nassfutter untermischen.

Wichtig ist seinen Vierbeiner genau zu beobachten und sich ehrlich die Frage zu beantworten: Habe ich meinen Schatz zu sehr verwöhnt oder ist er krank.

mein Hund frisst nicht, was nun

Posted by Redakteur in weitere Infos

Malteser + Bolonka -Maltiboo- ein Edelmix?

Haben Sie schon mal etwas von Maltiboo gehört?

Der Maltiboo ist eine gewollte Verpaarung von Malteser und Bolonka. Die süßen kleinen Maltiboos werden immer beliebter. Das ist auch kein Wunder, denn sie vereinen die durchaus positiven Seiten beider Rassen.

Besonders stechen die Verpaarungen des kleinen besonders schönen Maltesers der koreanischen Linie mit dem ebenfalls kleinen und schönen Bolonka russischer Abstammung hervor. Man kann sich leicht Vorstellen, was für zuckersüße Hunde aus solch einer Verpaarung hervorkommen.

Warum ist der Maltiboo ein Edelmix und auf was sollte man achten?

Da es sich bei den Maltiboos um eine bewusste Verpaarung handelt, gehören sie zu den Hybridhunden (und nicht zu den Mischlingen).

Der kleine Malteser der koreanischen Linie ist im Aussehen und Verhalten durchaus anders als ein „normaler“ Malteser. Der koreanische Malteser ist wesentlich kleiner und kompakter. Mit seinen ca. 20-22 Zentimeter Schulderhöhe gehört er zu den kleineren Vertretern. Auch sein Gesicht mit seiner Stupsnase und seinen großen Augen erinnert an einen kleinen Teddy. Wer kennt sie nicht, die Bilder oder Filme aus dem Internet von den kleinen Malteserhunden. 

Der Charakter des koreanischen Maltesers ist eher ruhig und ausgeglichen. Das passt perfekt zu dem auch sehr ruhigen und ausgeglichenen Bolonka. Das Wesen des Bolonkas besticht durch seine Anhänglichkeit. Auf weitere Details gehe ich in meinen Artikel „Warum sollte ich mir einen kleinen Bolonka Zwetna kaufen“ ein. Auch die Bolonkas aus russischer Abstammung haben ein „Teddygesicht“ und sind im Körperbau klein und kompakt.

Diese Verpaarungen versprechen besonders ausgeglichene, anhängliche und liebevolle Welpen.

Aber auch hier ist auf einen seriösen Züchter zu achten, der seine Hunde eher familiär hält und für eine frühzeitige Sozialisierung der Welpen sorgt. Nicht zuletzt ist ein seriöser Züchter für eine Verpaarung von gesunden Hunden verantwortlich.  

Wie sieht es mit Erbkrankheiten und der Fellpflege bei Maltiboos aus?

Die kleinen Hybridhunde sind robust. Erbkrankheiten sind selten. Der Hybridhund Maltiboo vereint verschiedene Gene. Inzuchten sind so eher unmöglich. Wie bereits geschrieben trägt der Züchter die Verantwortung für eine Verpaarung von gesunden Hunden.

Das Fell muss wie ein Malteser oder Bolonka geschnitten werden. Der Maltiboo haart nicht. Bei der Fellpflege und bei der Pflege im Allgemeinen sind meine Artikel über Bolonkas auch für den Maltiboo gültig:

Fellpflege bei Bolonkas

Augenpflege bei Hunden

Ohrenpflege bei Hunden

Fazit

Der Hybridhund aus koreanischem Malteser und kleinem Zwetna Bolonka sind besonders süß und widerstandsfähig. Sie haben einen besonderen Charakter, der sie noch liebevoller macht. Das liebevolle Temperament gepaart mit Anhänglichkeit macht sie einfach unwiderstehlich. Sie wollen ihren Besitzern immer nur gefallen. Wenn man sich solch einen seltenen Hund zulegt und dabei auf einen guten Züchter achtet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man den Tierarzt höchstens zu Regeluntersuchungen sieht.

koreanischer Malteser
koreanischer Malteser
koreanischer Malteser

Posted by Redakteur in weitere Infos

Welche gesunde Kauartikel kann ich für meinen Hund kaufen?

Immer wieder steht man vor der Entscheidung „welche Kauartikel kauf ich für meinen geliebten Vier-Beiner“. Es gibt viel Auswahl und man kann auch einiges falsch machen. Deshalb sollte man das eine oder andere beachten.

Strauss, Hirsch, Ziege, Kaninchen, Geflügel

Kämpft zum Beispiel mein Hund etwas mit Übergewicht, dann empfehlen sich gesunde Kausnacks aus magerem Fleisch. So haben Strauss, Hirsch, Ziege, Kaninchen oder auch Arten von Geflügel (ausser Ganz) wenig Fettanteile.

Fisch, Pferd

Auch Snacks aus Fisch sind beliebt. Fisch aber auch Pferd ist vor allem bei Allergien zu empfehlen.

Bitte achten Sie bei den bisher genannten Kauartikeln auf Qualität. Aus eigener, leidlicher Erfahrung muss ich berichten, dass einige billige und oft in Fernost hergestellte Artikel zu gesundheitlichen Problemen führen können. Das Gleiche gilt auch für Leckerli. Einer meiner Hündinnen hatte von solch einem verseuchten Kauartikel eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung (Gastritis) bekommen. Die Behandlung war langwierig und nicht billig.

Geweih

Ein guter Kauartikel ist Geweih. Hier gibt es verschiedene Sorten, wie von Rotwild oder Damwild. All diese Kauartikel befriedigen den natürlichen Kautrieb. Zudem sind sie komplett natürlich und ohne Konservierungsstoffe. Ein Geweih beinhaltet wichtige Spurenelemente und Mineralien, wie z. B. Phosphor, Zink, Magnesium und Kalzium. Insgesamt ein natürlicher Kauspass, der hart ist und somit lange Freude bereitet. Ein Geweih gewährleistet eine natürliche Zahnpflege. Durch ein langes anhaltendes Nagen am Geweih werden nicht nur die Zähne gepflegt, sondern der Hund baut auch Stress ab. Auf dem Markt werden verschiedene Grössen angeboten, sodass für jeden Hund die richtige Grösse dabei ist. Für kleine und junge Hunde sollte man das Schaufelstück vom Damhirsch in die nähere Auswahl ziehen. Diese Stücke sind durch die etwas dünnere Aussenseite nicht ganz so hart.

Aber auch bei diesem Kauspass bitte immer darauf achten, dass das Geweihstück entsorgt werden sollte, sobald es zu klein geworden ist. Somit wird die Gefahr umgangen, dass es durch hinterschlingen bzw. verschlucken zu Erstickung kommt.

Bolonka Welpen
Bolonka Welpen

Posted by Redakteur in weitere Infos

Warum sollte ich mir einen kleinen Bolonka Zwetna anschaffen?

Passt ein Bolonka zu mir?

Nachdem die Entscheidung gefallen ist, sich einen Hund anschaffen zu wollen, kommt oft die schwierigere Entscheidung: Welche Rasse passt zu mir? Passt ein Bolonka zu mir?

Da diese Homepage Bolonka Zwetnas gewidmet ist und ich mich nicht nur in die Rasse verliebt habe, sondern damit auch reichhaltig Erfahrung aufgebaut habe, gehe ich hier ausschließlich auf die Rasse Bolonka Zwetna kurz ein.

Wie groß und schwer ist ein Bolonka?

Ein Bolonka (oft auch liebevoll „Bolli“ genannt) ist ein kleiner und sehr robuster Hund. So wie es auch bei uns Menschen etwas größere und etwas kleinere Menschen gibt, gibt es auch etwas größere und etwas kleinere Bolonkas. Die Schulterhöhe liegt bei der Rasse zwischen 20 cm und 25 cm und sie wiegen ca. zwischen 2,5 und 5 kg. Das bedeutet, dass Bolonkas bei den meisten Fluggesellschaften als Handgepäck transportiert werden können. Zudem sind sie oft leicht genug, um sie mühelos länger tragen zu können.

Wie könnte man den Charakter beschreiben?

Aus meiner Sicht kommen wir an dieser Stelle zum „Highlight“ des Bolonkas. Der Bolonka zeichnet sich durch seine Freundlichkeit gegenüber Menschen und anderen Tieren aus. Ein Bolonka möchte seinem Besitzer immer gefallen. Dabei lässt er sich einiges einfallen. Es sind kleine Herzensbrecher. Schmusen gehört definitiv zur Lieblingsbeschäftigung. Ein Bolonka ist kein Kläffer, kläffen liegt ihm fern.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass die Ausbildung des Charakters auch entscheidend von der Sozialisierung des Hundes abhängt. Halten Sie also die Augen auf, bei wem Sie den Hund holen und wie der Hund/Welpe aufgezogen bzw. gehalten wurde.

Was bedeutet das für die Erziehung?

Ein Bolonka benötigt kein spezielles „Trainingsprogramm“. Ein bisschen Erziehung schadet nie, aber bei einem Bolonka sind keine großen Erziehungsmaßnahmen notwendig. Oft reicht ein scharfer Tonfall, um den Erziehungseffekt auszulösen. Ein Bolonka möchte immer in der Nähe seiner Besitzer sein (soll aber nicht heißen, dass er auch mal alleine bleiben kann). Bekommt er genügend Aufmerksamkeit, gibt er sehr viel Liebe zurück. Gepaart mit seinem liebevollen und freundlichen Grundcharakter ist er auch für Anfänger oder Senioren bestens geeignet. Aber auch zu Menschen, die keine großen Erziehungsmaßnahmen ergreifen wollen, passt er perfekt. Ein Bolonka Zwetna verzeiht so manchen Erziehungsfehler.

Was ist mit der Pflege?  

Bolonka Zwetna ist eine Langhaarrase, haart aber nicht. Er unterliegt keinem Fellwechsel wie andere Hunderassen. Das bedeutet, einen Bolonka muss man schneiden. Das Fell sollte jeden Tag gebürstet werden. Weitergehende Tipps über Fellpflege, Ohrenpflege und Augenpflege können Sie in meinen anderen Artikel nachlesen.

Was muss ich bei der Haltung beachten?

Bei der Haltung ist der Bolonka ziemlich anspruchslos. Er fühlt sich in der Stadt genauso wohl wie auf dem Land. Durch seine geringe Größe, dem nicht haarendem Fell und dadurch, dass er nicht kläfft, ist er auch für kleine Wohnungen geeignet. Hauptsache er darf bei Frauchen oder Herrchen mit dabei sein.

Aufgrund der Größe eines Bolonkas halten sich die Futterkosten in Grenzen. An dieser Stelle noch ein Tipp: Kaufen Sie nicht das billigste Futter. Ihr Hund wird es ihnen danken.

Auch wenn man ihm das nicht ansieht, ein Bolonka läuft gerne. Große Spaziergänge sind kein Problem für ihn. Und falls im Hochgebirge die Wanderung doch einmal ein Zweitausender ist, gibt es Hundewandersäcke, in denen sich der Hund gerne etwas tragen lässt.  

Bolonka Zwetna im Hunderucksack beim Wandern
Bolonka Zwetna im Hunderucksack beim Wandern
mit Bolonka Zwetna im Hochgebirge mit Hilfe eines Hunderucksacks
mit Bolonka Zwetna im Hochgebirge mit Hilfe eines Hunderucksacks

Gibt es Nachteile bzw. negative Eigenschaften bei einem Bolonka?

Aus den oben dargelegten Eigenschaften eines Bolonka Zwetna lassen sich für den einen oder anderen Hundefreund Nachteile ableiten. Aufgrund der Freundlichkeit eines Bolonka Zwetna eignet sich dieser natürlich nicht als Wachhund.  Er würde jeden Einbrecher herzlich Willkommen heißen und wahrscheinlich würde er sich als erstes seine Schmuseeinheiten abholen.

Erwähnenswert an dieser Stelle ist die Fellpflege. Diese kann schon etwas mühselig sein. Da in aller Regel das Kämen für den Hund nicht so angenehm ist, wird er sich der regelmäßigen Fellpflege gerne entziehen. Hier heißt es: Man muss dranbleiben.

Aufgrund dessen, dass ein Bolonka keine Unterwolle hat, friert er im Winter recht schnell. Das bedeutet, man sollte einem Bolonka bei sehr kaltem Wetter etwas anziehen. Dies muss aber nichts Negatives sein, denn dem Hund macht das Anziehen in aller Regel nichts aus. Und Frauchen oder Herrchen können sich in Sachen Hundeklamotten „glücklich shoppen“.

Fazit:

Wer einen kleinen, verschmusten, anhänglichen und robusten Hund sucht, der weder haart noch kläfft, ist mit einem Bolonka gut beraten.

Vielleicht können auch Sie bald sagen: Es ist mein-Bolonka.

Flocke (Dipsi) der kleine Sonnenschein mit den großen Kulleraugen
der kleine Sonnenschein mit den großen Kulleraugen

Posted by Redakteur in weitere Infos

Hat mein Hund Flöhe oder Milben?

So manch Hilferuf hat mich von Welpenbesitzern erreicht, in denen das Gleiche geschildert wurde:

„Nachdem nach langem Suchen, Hoffen und Warten endlich unser ersehnter Welpe bei uns einzog, waren wir überglücklich. Alles verlief so wie wir es uns vorgestellt haben. Unser Welpe tollte herum, schlief und fraß wie erwartet. Aber in den letzten Tagen stimmt etwas nicht mehr mit ihm. Obwohl wir immer aufgepasst haben, z. B. das er beim Gassigehen nichts von der Straße frisst oder ins hohe Gras rennt. „

Diese Hilferufe haben mich nun inspiriert, hier etwas über eine häufige Ursache zu schreiben.

Wussten Sie, dass Flohbefall einer der häufigsten Krankheiten bei Hunden ist?

Vor den Hilferufen war mir dies auch nicht so bewusst. Nach reichlicher Recherche und Erfahrungswerten kann ich jetzt sagen, leider es ist so. Um den Artikel lesbar zu gestalten, schreibe ich von Flöhen. Aber ich beziehe in diesem Artikel auch die Gattung der Milben mit ein (wenn ich hier von Flöhen schreibe, meine ich auch einen Milbenbefall). Besonders erwähnenswert sind hier die Grasmilben, die doch sehr häufig vorkommen. Bei Befall knappern sich die Hunde oft an den Pfoten und die Pfoten können sich entzünden.

All diese Parasiten lassen die befallenen Tiere aufgrund ihrer vielen Bisse richtig leiden. Bei starkem Befall kratzt sich der Hund fast ununterbrochen. Dabei schwillt oft die Haut an und es kann zu lokalen Blutungen kommen. Bei ganz extremen Flohbefall kann es sogar zu Blutarmut kommen, wenn die Flöhe zu viel Blut gesaugt haben.

Daneben können Flöhe auch viele Krankheiten beim Hund auslösen und übertragen, so z.B. Hundebandwürmer und Flohspeichel-Allergie.

Was kann man dagegen tun?

  • nicht in hohe Wiesen gehen
  • nach dem Spaziergang das Fell ausbürsten und auf Flöhe absuchen
  • auch auf Flohkot achten; kleine schwarze Punkte im Fell könnte Flohkot sein
  • mit einem Flohkamm das Fell gründlich kämmen
  • Schlafplätze und Lieblingsruheplätze regelmäßig reinigen
  • gute Floh-Shampoos bewähren sich auch oft

Ist man sich eines Flohbefalls sicher, müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Dabei muss man nicht immer gleich die große Chemiekeule auspacken und den Hund damit eventuell mehr Schaden zufügen. Floh-Shampoos können eine gute Alternative sein. Aber egal welche Maßnahme ergriffen wird, auf jeden Fall muss das Verhalten des Hundes und die „Wunde“ gut beobachtet werden.

Leider werden Flöhe immer hartnäckiger und aggressiver. Man braucht oft lange bis man diese Parasiten wieder los hat. Haben Sie also etwas Geduld. Desto wichtiger ist die genannte genaue Beobachtung. Wenn man sich unsicher ist oder der Zustand des Hundes sich verschlechtert, ist es ratsam den Tierarzt zu konsultieren. Dieser kann weitreichend informieren und wenn notwendig eine Behandlung einleiten.

Gibt es zum Schluss noch eine gute Nachricht?

Nach diesen doch recht drüben Zeilen möchte ich wenigstens mit einer guten Nachricht den Artikel beenden. Bei einer rechtzeitigen Behandlung bekommt man die Flöhe wieder los und ihr kleiner „Freund“ wird schnell wieder Freude am Leben bekommen.

Flöhe oder Milben bei Hunden
Flöhe oder Milben bei Hunden

Posted by Redakteur in weitere Infos

Wunderwaffe ätherische Öle bei Hunden?

An diese Stelle will ich kurz über ätherische Öle und deren Anwendung bei Hunden berichten.

Ätherischen Ölen werden oft natürliche Heilwirkungen bei Krankheiten, Schmerzen aber auch bei seelischen Problemen zugesprochen. Zudem empfinden wir Menschen sehr viele ätherische Öle als angenehm.

Aber wie sieht es bei Hunden aus?

Insbesondere die Einnahme von ätherischen Ölen kann ich nicht empfehlen, da dies zu schwerwiegenden und nicht abschätzbaren Folgen führen kann. Jeder Organismus reagiert anders. So kann es bei Einnahme z. B. zu Durchfall oder Erbrechen kommen.

Bleibt die äußerliche Anwendung, wie Aromatherapie oder das Auftragen auf das Fell. Aber selbst für die äußerliche Anwendung ist nicht jedes Öl für unsere Vierbeiner geeignet.

Ätherische Öle als Aromatherapie?

Eingesetzt als Aromatherapie können ätherische Öle entspannend, beruhigend und besonders angstlösend wirken. Gerade bei ängstlichen Tieren kann man gute Ergebnisse erzielen.

Lavendel, Kamille und Teebaum Öle eignen sich für die Aromatherapie. Vanille wirkt ausgleichend und nimmt die Gereiztheit bei Hunden. Aber auch Raumduft mithilfe eines Diffuser mit Zirben Öl ist entspannend für Mensch und Hund.

Exotische Öle sowie Öle mit Basilikum, Oregano oder Knoblauch fallen für die Aromatherapie weg.

Welche Öle kann man auf das Fell auftragen?

Thymian, Eukalyptus als auch Teebaum Öle haben eine herausragende Funktion. Massiert man sie in das Fell ein, halten diese Öle Zecken, Flöhe oder anderes Ungeziefer fern.

Da die meisten ätherischen Öle konzentriert angeboten werden, muss man diese verdünnt anwenden. Dazu mischt man ca. 1 oder 2 Tropfen des ätherischen Öls (je nachdem welches Öl man nutzt) mit reinem Pflanzenöl und reibt mit dieser Tinktur den Hund am Rücken, Beinen und oberen Hals ein. Auch hier spielt die richtige Dosierung eine entscheidende Rolle. Den Hund in der Tinktur „zu baden“ bringt genauso wenig wie den Hund mit nur einem Tropfen „zu beglücken“. Für ein gutes Ergebnis bedarf es oft einige Versuche.

Versuchen Sie doch einmal selbst, ob diese Öle ein Ersatz für chemische Mittel sein können.

Auf was sollte man noch achten?

Zu beachten ist, dass Hunde ein vielfach sensibleren Geruchssinn haben als wir. Aus diesem Grund sind die ätherischen Öle nur in verdünnter Form anzuwenden.

Auch bei der Auswahl der Öle kann man einiges richtig machen. Verwenden Sie nur Öle, die Sie auch bei sich selbst anwenden würden. Zu bevorzugen sind vor allem Öle, die das BIO Siegel haben.

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass alle Anwendungen mit ätherischen Ölen nie ein kompletter Ersatz der Schulmedizin darstellen können.

Fazit

Ich würde dem Hund keine ätherischen Öle zum Einnehmen geben. Gegen eine Anwendung der ätherischen Öle als Aromatherapie oder auftragen auf das Fell spricht jedoch nichts. Auf jeden Fall sind ätherische Öle nie in konzentrierter, sondern nur verdünnter Form anzuwenden. Aber nicht jedes Öl ist geeignet.

ätherische Öle bei Hunden
Bio Zirben Öl
Hunde und ätherische Öle

Posted by Redakteur in weitere Infos

Hund hat Durchfall mit Blut – Giardien?

Was sind eigentlich Giardien?

Giardien sind einzellige Dünndarmparasiten. Diese heften sich an die Schleimhaut des Dünndarms und partizipieren dort von der Nahrung die der Hund aufnimmt. Dabei bevorzugen sie Zucker. Dieser wird aus Kohlenhydraten während der Verdauung umgewandelt.

Wie und wo kann mein Hund Giardien bekommen?

Die Teilungsform der Giardien, die Giardien-Zysten, werden mit dem Stuhl ausgeschieden und können lange im feuchten Milieu überleben. Schon eine kleine Berührung eines infizierten Kothaufens mit dem Maul (z. B. durch Schnuppern) kann ausreichen, um sich mit Giardien anzustecken. Aber auch durch Trinken aus Pfützen oder Belecken von infizierten Hunden (Haarkleid) können Giardien übertragen werden. Deshalb sind Giardien so ansteckend und leider weit verbreitet.

Was sind typischen Symptome eines Giardienbefalls?

Manche Hunde entwickeln keine merklichen Symptome. Andere Hunde können Giardien ziemlich stark zusetzen.  Typische Symptome eines Giardienbefalls sind:

  • schwere Durchfälle,
  • oft ist der Stuhl mit großen Mengen an Schleim versetzt (schleimiger Durchfall),
  • gelblicher Durchfall,
  • Kot riecht sehr unangenehm und streng,
  • erbrechen,
  • Bauchkrämpfe.

Mein Hund hat Symptome eines Giardienbefalls, was nun?

Hat man den Verdacht das der Hund Giardien hat, sollte man nicht lange warten! Schnelles Handeln ist sehr wichtig, um eine Ausbreitung zu verhindern und ein starkes Schwächen des Hundes zu vermeiden. Suchen Sie mit einer Kotprobe ihren Tierarzt auf, denn mit Hilfe eines Labortests des Kotes kann der Tierarzt ein Befall feststellen. Der Tierarzt wird bei einer Erkrankung auch gleich geeignete Maßnahmen einleiten. Hierzu zählen u. a. das Geben von „Metronidazol“. Positive Rückmeldungen habe ich auch von der Behandlung mit „Gambamix“ erhalten, obwohl dieses Medikament nur für Tauben zugelassen ist. Achten Sie bei der Gabe von Medikamenten immer auf die richtige Dosierung!   

Übrigens: Entwurmungskuren helfen nicht gegen Giardien.

Bei einem Befall mit Giardien sind Hygienemaßnahmen unabdingbar. Dazu zählen u.a.:

  • täglich gründliche Reinigung der Futterplätze und Näpfe, am besten mit kochendem Wasser,
  • Hundebetten und Spielzeug bei mindestens 60 Grad (in der Waschmaschine) reinigen,
  • Reinigung aller mit Kot verschmutzten Flächen (entweder mit heißem Wasser oder mit geeigneten Desinfektionsmitteln),
  • tägliche Reinigung der Oberflächen mit geeigneten Desinfektionsmitteln (hierfür gibt es für Giardien spezielle Desinfektionsmittel),
  • Hinterteil des Hundes nach jedem Gassigang mit Hundeshampoo reinigen.

Giardien halten sich oft hartnäckig. Rückschläge sind nicht selten. Haben Sie deshalb etwas Geduld. Gegebenenfalls ist eine Futterumstellung sinnvoll. Füttern Sie wenig Kohlenhydrate. All dies ersetz jedoch nie den Gang zum Tierarzt!

Ein Tipp zum Schluss:

Machen Sie sich bitte Gedanken über einen Aufbau der Darmflora nach einer medikamentösen Behandlung. Ein Darmaufbau mit Präbiotika stärkt das Immunsystem des Hundes und trägt zur Gesundheit des Hundes bei.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Vierbeinern immer beste Gesundheit.

Bolonka Zwetna Hund und Giardien

Posted by Redakteur in weitere Infos

Wo finde ich eine Hundeschule oder Welpenspielstunden für kleine Hunderassen?

Ist eine Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?

Aus gegebenem Anlass schreibe ich hier noch einmal ein paar Zeilen über Hundeschule und Welpenspielstunden. Eine Hundeschule ist an sich bei so kleinen Hunden wie den Bolonkas nicht nötig. In den allerwenigsten Fällen hängt es vom Hund ab, ob der Hund „zur Plage“ wird. Wie schon in meinen Artikel „Ist eine Welpen- bzw. Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?“ geschrieben, ist die Auswahl der Hundeschule sehr wichtig. An dieser Stelle will ich klarstellen, dass es bei der Hundeschule nicht primär um die Erziehung des Bolonkas geht, sondern vielmehr um die Sozialisierung.

Sind Welpenspielstunden für Bolonkas sinnvoll?

Somit ist eine Welpenspielstunde sehr wohl sinnvoll, wo die Kleinen Ihresgleichen treffen und spielen können. Ich persönlich finde es zudem immer schön, wenn sich Frauchen oder Herrchen dann auch etwas austauschen können und so einen persönlichen Ansprechpartner hat, wenn man einen Rat oder Tipp benötigt.

Meine Suche nach einer geeigneten Hunde-/Welpenspielstunde:

Immer wieder werde ich angesprochen, wo es eine Spielstunde für kleine (mini) Hunde gibt. Dies habe ich zum Anlass genommen, um mich selbst auf die Suche nach einer kleinen aber feinen Welpenspielstunde in meiner Umgebung zu machen.  Überraschenderweise hatte ich aber keinen Erfolg und konnte nichts finden, das meinen Ansprüchen gerecht wäre.

Die Entscheidung und mein Angebot:

Deshalb habe ich mich entschieden, selbst eine lockere Welpenspielstunde für kleine (mini) Hunde ins Leben zu rufen. Gerne gebe ich auch meine Erfahrungen und Wissen über kleine Hunde weiter. Kontaktieren Sie mich, falls ich Ihnen helfen kann.

Wollen Sie auch mit ihrem kleinen Vierbeiner dabei sein?

Die Welpenspielstunde wird in Ebersbach an der Fils im Landkreis Göppingen (bei Stuttgart) stattfinden. Die Welpenspielstunde ist für kleine Hunderasen gedacht, nicht nur für Bolonkas. Es gibt viele neue Hundebesitzer, die sehr dankbar für die Bekleidung durch das (manchmal sehr anstrengende) Welpenalter sind. Wenn auch Sie Interesse an meinem Angebot haben, bitte ich um telefonische Voranmeldung. Auch die weitere Vorgehensweise kläre ich gerne mit Ihnen telefonisch ab.

In diesem Sinne, wünsche ich allen Welpenbesitzern eine schöne Zeit und genießen Sie die schöne aber recht kurze Welpenzeit!

Bolonka Zwetna beim Spielen - Bolonka Zwetna von den Löwenherzen
Bolonka Zwetna beim Spielen
neugierige und spielende Bolonka Welpen

Posted by Redakteur in weitere Infos

Kampf gegen Zecken, die lästigen Plagegeister

Alle Hundebesitzer kennen wohl dieses Thema. Mann geht spazieren oder wandern durch Flora und Fauna. Dabei schnüffeln unsere lieben Vierbeiner auch gerne an Wegesrändern. Für sie ist dies sehr interessant und es gibt schließlich auch viel zu entdecken bzw. zu erschnüffeln. Dabei sammeln unsere Lieblinge die eine oder andere Zecke auf. Recht regional unterschiedlich ist die Plage von Zecken in Deutschland ausgeprägt, sodass die einen mehr und andere wieder weniger davon betroffen sind.

Bolonka Hunde auf Wiesen können Zecken aufsammeln
Hunde auf Wiesen können Zecken aufsammeln

Krankheitsüberträger Zecke

Die (möglichen) Erreger einer Zecke brauchen ungefähr 24 Stunden, um sich auf den Hund zu übertragen. An erster Stelle ist hier die Borreliose zu nennen. Natürlich hat nicht jede Zecke diesen Erreger in sich. Aber jede zweite bis dritte Zecke soll Borreliose übertragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Hund mit Borreliose infiziert, ist somit gegeben. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass viele Infektionen ohne Symptome verlaufen. Dennoch gibt es auch einige mit schweren Verläufen.

Den Hund kann man gegen eine Borreliose-Infektion impfen. Diese mildert potenzielle Borreliose-Erkrankungen ab, macht den Hund in der Zukunft jedoch nicht zeckenfrei. Auch können nach wie vor andere durch die Zecke übertragene Erreger eine Krankheit verursachen, da die Impfung im Allgemeinen nur gegen Borreliose hilft. Jeder Hundebesitzer sollte das Nutzen-Risiko Verhältnis einer Impfung abwägen. Denkanstöße hierzu können Sie sich in meinem Artikel „Impfungen JA oder NEIN?“ holen.

Neben der Borreliose gibt es noch eine Menge weitere Krankheitserreger, die von der Zecke übertragen werden. Dazu gehören FSME, Anaplasmose, Ehrlichiose und Babesiose. Haben Sie die Vermutung, dass der Hund sich infiziert hat, sollten Sie einen Tierarzt zu Rate ziehen.

Mein Hund hat eine Zecke, was nun?

Entdeckt man die Zecke auf dem Hund, wenn sie sich noch nicht festgesaugt hat, kann man diese einfach ablesen und „entsorgen“. Dies ist natürlich die beste Vorsorge, denn die Zecke kann so keinen Schaden anrichten. Deshalb sollte man in der Zeckenzeit nach jedem Spaziergang den Hund absuchen. Zecken lieben den Kopfbereich, die Ohren (auch innen!), den Achselbereich und den Bereich zwischen den Zehen. Grundsätzlich können diese Plagegeister aber überall sitzen.

Oft bemerken wir die Zecken erst, wenn sie sich schon festgesaugt haben. Dann ist Eile geboten. Das Wichtigste ist jetzt Ruhe zu bewahren. Vor allem sollte man den Hund nicht in Aufregung versetzen. Das heißt, keine hysterischen Bewegungen oder hysterischen Tonfall. Reden Sie ruhig und entspannend mit ihrem Hund. Tun Sie so, als ob es die normalste Sache der Welt ist. Denn beim Entfernen der Zecke muss der Hund ruhig am Platz bleiben.

Als nächstes muss die Zecke oft „freigelegt“ werden.  Das bedeutet, das Fell um die Zecke sollte zur Seite gelegt werden, damit man gut an die Zecke rankommt. Erst jetzt kann man die Zecke mit einem vorher zurechtgelegten Werkzeug entfernen. Dabei ist es wichtig, den Kopf der Zecke zu erwischen. Also man muss das Werkzeug seiner Wahl tief ansetzen und mit einem beherzten Zug die Zecke rausziehen. Der kritische Punkt ist das Ansetzen des Werkzeuges, da dabei der Hund meist zuckt und unruhig wird.

Hat man die Zecke entfernt, lässt man den Hund an ihr noch einmal schnuppern. So zeigt man seinem Liebling, dass keine Gefahr besteht und nun alles schon vorbei ist. Ihre Ruhe im Vorfeld und das Schnuppern entscheiden mit darüber, ob der Hund Angst beim Entfernen von Zecken entwickelt.  

Ob Sie als Werkzeug für die Zeckenentfernung eine Zeckenzange, Pinzette, Zeckenhacken oder etwas anderes nutzen, ist egal. Nehmen Sie das, mit dem Sie am besten zurechtkommen. Ich bevorzuge die Zeckenhacken. Zur Entsorgung der Zecke nutze ich ein Schraubglas (siehe Tipp weiter unten)

Falls Sie noch nie mit einer Zecke in Berührung gekommen sind und Angst vor dem kleinen Spinnentier haben, kann ich Sie beruhigen. Ist die Zecke auf dem Finger oder der Hand, läuft sie in aller Regel erst einmal davon. Eine Zecke beißt nicht gleich zu und saugt sich fest. Solange die Zecke sich nicht festsaugt ist sie völlig harmlos und man kann sie in aller Ruhe entsorgen. Bleiben Sie also ruhig und entspannt. Wichtig ist nur, die Zecke nicht aus den Augen zu verlieren!  

Was kann man im Vorfeld tun, damit der Hund zeckenfrei bleibt?

Halsbänder gegen Flöhe, Milben und Zecken sind sehr beliebt. Auch Spot-Ons werden oft angewandt. Zu bedenken ist, dass bei Halsbändern als auch bei Spot-ons oft chemische Nervengifte zum Einsatz kommen. Hier muss jeder Hundebesitzer entscheiden, was er seinem geliebten Vierbeiner zumuten möchte.

Zunehmend werden Tabletten gegen Zecken, Milben und Flöhe angeboten. Bei den Tabletten handelt es sich um ein Ektoparasitikum. Diese Tabletten geraden jedoch in den letzten Jahren immer mehr in die Kritik. Sie wirken zwar recht gut, aber sie haben auch eine Menge Nebenwirkungen. Trotz Tablette beißt sich die Zecke erst einmal fest. Erst dann wirkt das Mittel. Die Zecke stirbt mehr oder weniger schnell ab.

Wie gehe ich ganz persönlich mit dem Thema Zecke um?

Ich gebe meinen Hunden keine chemischen „Wunderwaffen“. Vor allem ist mir unklar, ob die verabreichte Dosis tatsächlich auf die zarten Bolonkahunde abgestimmt ist. Da jedes Individuum anders auf die chemischen Mittel reagiert, bleibt immer die Frage offen, was ist für meinen Hund die richtige Dosis. Mir ist es einfach zu riskant, meine Hunde mit chemischen Mitteln vollzustopfen.

Ich persönlich bevorzuge die manuelle Zeckensuche und Zeckenentfernung, wie oben beschrieben. Zusätzlich nutze ich natürliche ätherische Öle, um die Zecken fernzuhalten.

Natürliche ätherische Öle bei Hunden ist allerdings ein separates Thema. Hierzu habe ich deshalb einen separaten Artikel geschrieben.  

Ein Tipp:

Vermeiden Sie ein Entsorgen der Zecken in Waschbecken, Toiletten oder ähnlichen. Zur Entsorgung der Zecken nehme ich ein Schraubglas, das ich mit Wasser, ein wenig Spülmittel (zur Verringerung der Oberflächenspannung des Wassers) und etwas Spiritus oder Ethanol (Alkohol) fülle. Dadurch gehen die Zecken in der Wasser-Spüllmittel-Spritus Mischung unter und sterben ab. Das Schraubglas nutze ich die ganze Zeckensaison. Danach wird das gesamte Glas im Müll entsorgt.

Bolonka Welpen auf der Wiese

Posted by Redakteur in weitere Infos

kuschelige Hundebetten in Handarbeit

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum sollte ich denn ein neues Hundebettchen kaufen? Mein kleiner Schatz hat doch schon eins.

Auch ich habe mir diese Frage (schon mehrmals) gestellt. Bei meinen Überlegungen habe ich Unterschiede zwischen industrieller Massenfertigung und in Handarbeit hergestellten Bettchen festgestellt. Mit den daraus gewonnen Erkenntnissen bin ich auf die Suche gegangen und habe etwas wunderbares gefunden.

Bolonka Hündin Ida und kuscheliges Hundebett
Unsere süße Bolonka Hündin hat sofort ihr neues Bettchen in Beschlag genommen.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen nur einen kleinen Denkanstoß geben und kurz auf einige wenige Unterschiede eingehen. Bei diesen Betten in Handarbeit haben Sie folgende Vorteile:

  • Bettchen die durch Handarbeit hergestellt werden, sind immer ein Unikat. Jedes Bett hat seine eigene Handschrift.
  • Bei der Materialwahl können Sie mitbestimmen. Sie haben meist eine größere Auswahl. Manchmal braucht es zwar etwas Geduld, wenn die Wunschmaterialien noch besorgt werden müssen, aber es lohnt sich.
  • Sowohl die verwendeten Materialien als auch die Verarbeitung sind sehr hochwertig, eben alles „Made in Germany“.
  • Die Materialien sind sehr langlebig und schadstoffarm. So bestehen zum Beispiel die Füllungen zu 100% aus EPS Perlen. Diese zeichnen sich durch Geruchsarmut und einer hohen Anschmiegsamkeit aus. Diese sind nicht zu verwechseln mit der Füllung handelsüblicher Sitzsäcke oder ähnlichen.
  • Auch Sonderanfertigungen sind machbar. So bekommt ihr Liebling die perfekte Wohlfühloase.

Zusammengefasst: Wünsche werden wahr und man weiß was man bekommt. Meine Bolonkas lieben die Bettchen.

Bedenken Sie, dass ihr Hundeschätzchen sehr viel Zeit auf sein Plätzchen verbringt. Es lohnen sich ein paar Gedanken zu diesem Thema.

Schließlich wollen doch auch Sie auf einer guten Matratze ihre wohlverdiente Nachtruhe halten und ihren Körper wieder regenerieren, sodass Sie wieder fit in den nächsten Tag starten können.

Bolonka Hündin Ida im kuscheligen Hundebett
Unsere Bolonka Hündin will nicht mehr aus ihrem neuen Bettchen rauskommen.
Bolonka Hündin in ihrem kuscheligen Hundebett
Sie liebt ihr neues kuscheliges Bettchen.

Posted by Redakteur in weitere Infos

Fellpflege bei Bolonkas

Warum überhaupt Fellpflege?

Fellpflege bei Bolonkas ist nicht nur etwas für die Schönheit. Vor allem für das Wohlbefinden und Gesundheit des Bolonkas ist eine regelmäßige Pflege des Fells wichtig. Neben Bürsten und Baden sind weitere Pflegemaßnahmen unabdingbar. So sollten man zum Beispiel die Haare um die Augenpartien regelmäßig schneiden, um Augenentzündungen zu vermeiden.

Ein Bolonka ist ein Langhaarhund und unterliegt keinem Fellwechsel (Bolonkas haaren nicht). Je nach Fellbeschaffenheit sollte man das Fell regelmäßig schneiden, um unter anderem krankmachende Verfilzungen des Fells vorzubeugen. Eine regelmäßige Pflege ist besser als eine schmerzhafte Entfilzung des Fells. Das krause und lang wachsende Fell (im Normalfall wächst es maximal 25 Zentimeter) eines Bolonkas nennt man einschichtiges Hundefell, da es nur aus Deckhaar besteht. Dies ist auch der Grund, warum Bolonkas kälteempfindlicher sind als manch andere Hunderasse.

Wie oft sollte man einen Bolonka bürsten und vor allem wie?

Es gibt verschiedene Felltypen bei Bolonkas. Der eine hat glattes Fell, der andere hat eine offene Locke und dann gibt es noch die enge Locke. Die Felleigenschaft ist mit entscheidend für den notwendigen Pflegeaufwand.  

Erfahrungsgemäß sollte man mindestens zweimal pro Woche das Fell so richtig durchkämmen. Mehr als nur zweimal ist natürlich besser (am besten täglich!). Denn das Bürsten dient nicht nur der Schönheit, sondern es regt auch die Durchblutung der Haut an. Zudem hat man die Chance, Zecken schneller zu entdecken. Zecken können sich Hunde einfangen, wenn sie über Gras oder durch Wälder streifen. Eine Zecke kann jedoch bei einem langen Haarkleid nicht so leicht bemerkt werden. Weitere Infos über dem Umgang mit Zecken bei Hunden können Sie aus meinem Artikel “Kampf gegen Zecken, die lästigen Plagegeister” entnehmen.

Beim Bürsten starte ich mit dem Entfilzungskamm. Mit diesem können die Fellknötchen und Verfilzungen gut ausgebürstet werden. Danach kommt die sogenannte Zupfbürste zum Einsatz. Immer in Fellrichtung gründlich durchbürsten, so geht es dem Schmutz, Staub sowie den abgestorbenen Haaren an den Kragen. Auch zum Entfernen sehr hartnäckigen Verfilzungen ist diese Bürste geeignet.

Wie kann man scheren?

Beim Scheren eines Bolonkas sollte man einiges beachten. Wenn man eine Schermaschine benutzt, darf man das Fell nicht bis auf die Haut abscheren. Viele Hunde mögen jedoch das Geräusch und die Vibrationen einer Hundeschermaschine so gar nicht. Aus diesem Grund schneide ich nur mit Scheren. Dies dauert zwar etwas länger und bedarf einiges an Erfahrung, aber es lohnt sich. So kann man mit einem gelungenen Haarschnitt auch ein zuckersüßes Hündchen zaubern.

Am besten man gewöhnt den kleinen Welpen frühzeitig an eine regelmäßige Fellpflege.

Schneiden, aber wie?

Die alleinige perfekte Frisur für Bolonkas gibt es wohl nicht. Wie bei den Menschen kommt es u. a. auf Körperproportionen und Fellbeschaffenheit des Bolonkas an. Wer aber einen „echten“ Bolonka Zwetna haben möchte, sollte auch eine Bolonka typische Frisur wählen.

Prinzipiell sollte das Fell um den Kopf so weit wie es geht gleich lang sein. So kann man das hübsche „Teddygesicht“ zur Geltung bringen. Insbesondere das Fell um die Schnauze (Barthaare) sollte entsprechend lang gehalten werden. Wie Sie am besten mit der Augenpartie umgehen, beleuchte ich separat in meinen Artikel über die Augenpflege. An den Ohren schneide ich das Fell auf gleiche Länge wie die Kinnhaare (über den Umgang mit den Haaren im inneren des Ohres, können Sie in meinem Artikel über die Ohrenpflege nachlesen). Zu beachten ist, dass das Fell sowohl bei den Ohren als auch an der Rute mit Bedacht zu schneiden ist. Denn das Fell wächst gerade dort nur sehr langsam. Aus diesem Grund schneide ich das Fell an der Rute fast nie (nur in Ausnahmefällen, wie z. B. bei hartnäckigen Verfilzungen). Schließlich hat ein typischer Bolonka eine eher buschige Rute (siehe Bild).

buschige Rude eines Bolonka Zwetna
buschige Rude eines Bolonka Zwetna

Wo man mit dem Schneiden beginnt muss überlegt sein. Anfänglich sind die Hunde geduldig. Da aber die wenigsten Hund über eine längere Zeit ruhig und geduldig stehen bleiben, fange ich persönlich am Kopf an. Mir ist es wichtig, dass das Gesicht perfekt geschnitten ist. Der restliche Körper sollte sich dann an dem Schnitt des Gesichtes wohlproportioniert anpassen. Zuletzt achte ich auf den Schnitt an den Pfoten. Wenn das Fell dort zu sehr „abrasiert“ ist, sieht es oft so aus, als ob der Hund auf kleinen Stelzen läuft. Jeder der einen nassen Bolonka schon gesehen hat, weiß was ich hier meine. Am schönsten sieht es aus, wenn die Füße wie eine Säule geschnitten werden.

Zum Schluss noch etwas, was sein muss

Zum Schluss noch etwas, was gerne vergessen wird. Den Afterbereich sollte man regelmäßig kontrollieren und freischneiden. Denn wenn die Haare zu lang sind, bleibt gerne etwas hängen. Dies ist oft nicht nur für den Hund unangenehm, sondern sollte aus hygienischen Gründen vermieden werden. Auch habe ich schon erlebt, dass im Extremfall der Afterbereich so verklebt war, dass der Hund sein „Geschäft“ nicht mehr verrichten konnte. Bevor Sie hier an Verstopfung und an den Gang zum Tierarzt denken, schauen Sie sich den Afterbereich an, ob alles frei ist.

Die zuckersüße Bolonka-Hündin Coco beim Scheren
Bolonkas richtig schneiden, ich zeige es Ihnen.
Die zuckersüße Bolonka-Hündin Coco wird von mir geschnitten.
Bolonkas schneiden erfordert Können und Übung.

Posted by Redakteur in weitere Infos

Ohrenpflege bei Hunden

Was sollte man bei der Ohrenpflege von Hunden beachten?

Die Ohren müssen auch bei dem besten Freund des Menschen regelmäßig kontrolliert werden. Im Regelfall reinigt sich das Ohr vom Hund von selber.

Es gibt aber Hunde die einfach zu Ohrenentzündungen neigen. Etwas häufiger sind Hunde mit Schlappohren oder Knickohren davon betroffen, weil die Luftzirkulation beeinträchtigt ist und sich dadurch leichter Entzündungen bilden können.

Ein Auslöser kann nasse Ohren sein, zum Beispiel nach dem Baden. Deshalb sollte man die Ohren gründlich abtrocknen. Denn Parasiten und Milben fühlen sich in feuchtem Milieu wohl. Aber auch Allergien (u. a. Futtermittelallergie) oder Zugluft können Ohrenentzündungen auslösen.

Ohrenentzündungen sind nicht mit einer Mittelohrentzündung zu verwechseln. Eine Ohrenentzündung ist meist eine leichte Entzündung der Haut im Ohr, die man mit geeigneten Ohrentropfen behandeln kann. Bei empfindlichen Hunden kann man eine Ohrenentzündung ganz gut durch säubern mit geeigneten Ohrenreiniger vorbeugen. Bitte benutzen Sie keine Wattestäbchen!

Bei einer Mittelohrentzündung sollte man immer einen Tierarzt konsultieren, um Schäden am Trommelfell zu verhindern!  

Damit sich die Vierbeiner ohne Angst und Stress in die Ohren fassen lassen, sollte man seinen Welpen so früh wie möglich daran gewöhnen.

Auszupfen der Haare im inneren der Ohren, ja oder nein?

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Thema, soll man nun die Ohren-Haare auszupfen, oder eher nicht?

Früher hieß es, man soll unbedingt dem Hund die Ohren-Haare entfernen. Dadurch wird sowohl die Belüftung als auch das Abfließen des Ohrenschmalzes verbessert.

Nach neusten Erkenntnissen soll man nicht mehr in jedem Fall die Ohren-Haare entfernen. Denn der Hund kratzt sich gerne danach. So können Entzündungen entstehen.

Wenn der Hund keine Probleme hat und auch nicht übermäßig Ohrenschmalz produziert, wird heute eher von der Prozedur der Entfernung von Ohren-Haaren abgeraten. Trotzdem ist eine ständige Beobachtung ratsam.

Kontrolle der Ohren bei Hunden - Ohrenpflege
Kontrolle der Ohren

Posted by Redakteur in weitere Infos

Augenpflege bei Hunden

Es gibt nichts Schöneres als in herzzerreißende Hundeaugen zu schauen. Klare, lebendige Augen tun auch unserer Seele gut.

Um unseren geliebten Vierbeiner diesen klaren, glänzenden Blick zu erhalten, sollten wir einiges beachten:

  • Gesunde Augen sind sauber und haben keinen „Schleim“ oder Verkrustungen. Denn gerade Verklebungen am Auge sind ein Nährboden für Bakterien.
  • Durch tägliche Augenpflege mit einer milden Augenpflegelösung hilft man auch die hässlichen Tränenflecken, aber auch Augenerkrankungen, zu verringern. Bitte nutzen Sie nur (spezielle) milde Pflegemittel! Denn Sie wollen sicherlich nicht die Augen „verätzen“. Falls Sie kein Pflegemittel zur Hand haben, können Sie auch vorerst Wasser nutzen.
  • Bei Hunden mit langem Fell passiert es oft, dass das Fell um die Augenpartie auch in die Augen sticht. Eine Reizung und im Folgenden eine Entzündung ist dann schnell geschehen. Deshalb sollte man das Fell um die Augen immer kontrollieren und gegebenenfalls abschneiden (die Augen freischneiden).
  • Zugluft, offene Fenster im fahrenden Auto, Klimaanlagen oder auch Staub und Sand lassen die glänzenden Hundeaugen schnell entzünden.

Für die Augenpflege meiner Hunde nehme ich mir jeden Tag Zeit. Neben der Kontrolle des Fells um die Augenpartie und evtl. notwendigen Schneiden des Felles reinige ich täglich meinen Hunden die Augen. Hierfür nutze ich Wattepads und eine milde Augenpflegelösung. Das Pad wird mit dem Pflegemittel (oder Wasser) angefeuchtet. Nun wische ich (vorsichtig!) mit dem Pad das Auge von Innen nach Außen, sodass Schmutz von dem Auge weg und nie hinein gewischt wird.

Augenpflege bei Bolonkas
innen vorsichtig ansetzen
Augenpflege bei Bolonkas
und nach außen abstreifen

Es gibt natürlich auch Arten der Augenerkrankungen, die angeboren sind oder erst im Laufe des Lebens in Erscheinung treten (z. B. grauer Star). Hier ist tierärztlicher Rat unabdingbar. Jedoch kann die Augenpflege mildernd wirken.

Zum Schluss möchte ich jedem ans Herzen legen, sich jeden Tag ein paar Minuten für die Augenpflege seines geliebten Vierbeiners zu nehmen. Damit besteht die Chance, viel Schmerz und langwierige Behandlungen vermeiden zu können.

Posted by Redakteur in weitere Infos

Ist eine Welpen- bzw. Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?

Oft werde ich von meinen Welpenbesitzern gefragt, ob sie gleich in eine Hundeschule (Welpenspielstunde) mit ihren Bolonka Welpen gehen sollen.

Nicht alle Hunde müssen in eine Hundeschule. Vor allem kleine Rassen sollten nur in spezielle Hundeschulen gehen, die auch auf die Bedürfnisse der kleinen Rassen spezialisiert sind. Geht man mit einem kleinen Hund, ich spreche hier von wirklich kleinen Hunden wie Bolonka oder Chihuahua, in eine normale Welpen- oder Hundeschule, kann es für so einen kleinen Hund gefährlich werden. Das große Missverhältnis beim Gewicht zwischen einer kleinen Hunderasse und einer großen Hunderasse birgt große Gefahren für den kleinen Hund. Ein versehentliches Treten oder Anrempeln können erheblich Verletzungen bei den Kleinen verursachen.

Hunde von größeren Rasen können die Kleinen leicht überfordern und das Einzige, was dann die kleine „Fellnase“ lernt, ist angst. Aus Erfahrung mit meinem Labrador weiß ich, dass es in einer Welpenspielstunde sehr wild hergeht. Leider sind die meisten Hundeschulen bunt zusammengewürfelte Hundetreffs, wo zudem oft sensible Hunde und dominante Hunde zusammentreffen (zusammenstoßen). Der Ärger ist in diesen Fällen meist vorprogrammiert. Oft musste ich auch erleben, dass das andere Ende der Leine kein Verständnis gegenüber anderen sensibleren Hunden aufbringt.

Möchte man in eine Welpen-/Hundeschule gehen, sollte man sich rechtzeitig über geeignete Hundeschulen in der Umgebung informieren. Die Suche nach einer Welpen-/Hundeschule für kleine Hunderassen ist schwierig, da nicht viele existieren.

Natürlich sollte jeder Welpe mit seinen Artgenossen spielen. Nur so ist eine gute Sozialisierung möglich. Zudem können Frauchen und Herrchen weitere soziale Kontakte knüpfen und vielleicht das eine oder andere tolle Kommando übernehmen. Vielleicht finden Sie in Ihrer Umgebung gleichgesinnte Hundebesitzer.

Fazit

Welpen- bzw. Hundeschulen können sinnvoll sein, sollten aber mit größter Sorgfalt ausgewählt werden. Denn ist der Hund erst einmal traumatisiert, geht das Leiden und die Arbeit erst richtig los.

Ist eine Welpen- bzw. Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?
Bolonka Welpen beim Spielen

Posted by Redakteur in weitere Infos

Impfungen JA oder NEIN?

Warum impfen?

Keine Frage, Impfungen können selbstverständlich Hundeleben retten und tödliche Krankheiten verhindern. Zusammengefasst können Impfungen:

  • schwere Krankheitsverläufe abwehren,
  • vor Ansteckungen schützen (meistens von nicht geimpften Hunden),
  • vor gesundheitlichen Folgeschäden von Erkrankungen schützen oder diese signifikant abmildern,
  • Krankheitsausbreitungen blockieren.

Welche kritischen Meinungen gibt es?

Trotzdem hört und liest man immer wieder sehr kritische Meinungen,

  • über starke Nebenwirkungen,
  • über wissenschaftlich veralteten Wirkstoffen in der Tiermedizin,
  • über kritische Zusatzstoffe,
  • zweifelhafter Wirksamkeit,
  • gepaart mit wirtschaftlichen Interessen.

Was passiert bei einer Impfung?

Nach einer Impfung laufen im Körper komplexe Prozesse ab, die Vorgänge im Immunsystem nachahmen. Kurz zusammengefasst passiert Folgendes:

Bei einer Impfung werden absichtlich abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger in den Körper gegeben. Ein gesundes Immunsystem kann daraufhin Antikörper bilden. So wird das Immunsystem befähigt, bei einer tatsächlichen Ansteckung sofort Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können.

Impfungen bei Welpen

Eine Grundimmunisierung im Welpenalter dient dem Aufbau eines zuverlässigen Impfschutzes. Es werden in relativ kurzen Abständen

  • Staube,
  • Paravovirose
  • Leptospirose und
  • Hepatitis

geimpft. In den meisten Fällen wird durch die Grundimmunisierung ein sehr langer (bis hin zu lebenslangen) Impfschutz erreicht.

Kritische Impfung – Tollwutimpfung

Die Tollwutimpfung wird immer noch (zeitigstens) mit 12 Wochen empfohlen, obwohl Deutschland als tollwutfrei gilt.

Sinn oder Unsinn einer Impfung

Immer mehr Hundebesitzer fragen sich, ob wirklich eine Impfung jedes Jahr sinnvoll ist. Insbesondere sind dabei in den Fokus sowohl die Nebenwirkungen bei Mehrfachimpfungen als auch die Grippeschutzimpfung (SHPPI) gerückt. Es ist nicht nötig einen Organismus, der genügend Antikörper gebildet hat, immer wieder neu zu impfen. Es liegt im Ermessen des Impfstoffherstellers, ob er eine Wirksamkeit von ein- oder drei Jahren ausgibt.

Um dem Tier sinnfreie Wiederholungsimpfungen zu ersparen, kann man von einem Tierarzt einen Antikörper-Titertest durchführen lassen.  Bei einem Titertest wird bestimmt, ob der Hund noch genügend Antikörper z. B.  gegen

  • Staube,
  • Paravovirose,
  • Hepatitis

besitzt.

Ist der Titerwert (Impfschutz) ausreichen, kann dieser im Impfbuch dokumentiert werden. Auch der Tollwutschutz lässt sich über einen Antikörpernachweis bestimmen!

Fazit

In Deutschland gib es keine gesetzliche Impfpflicht für Hunde. Letztendlich kommt es immer auf eine Risikobewertung an, ob eine Impfung durchgeführt werden soll oder nicht. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Vor- und Nachteile der Impfung aber auch über einen sinnvollen Impfzyklus!

Entscheiden muss dies jeder Hundebesitzer selbst.

Bolonka Zwetna Hund Impfen Ja oder Nein

Posted by Redakteur in weitere Infos

Ein Kommentar zu Entwurmungskuren

Unsere Erfahrung zeigt, dass ständige Entwurmungskuren im Welpenalter wie auch im Erwachsenenalter nicht ungefährlich sind. Wurmkuren können die Darmflora zerstören, sodass sie einige dauerhafte Schäden verursachen können. Die Schäden rechtfertigen nicht mehr den Nutzen. Zu beachten ist, dass eine Wurmkur nicht wie eine Impfung wirkt. Das bedeutet, man kann nicht mittels Wurmkuren einen Wurmbefall vorbeugen. Eine Wurmkur beseitigt nur Parasiten, die bereits das Tier befallen haben.

Bolonka Zwetna Hund sind Entwurmungskuren notwendig?

Posted by Redakteur in weitere Infos

Wie finde ich einen seriösen Züchter?

Ein Hund ist kein Spielzeug, sondern ein Lebewesen mit Gefühlen und einer Seele. 

Bolonka Hündin

Wenn einmal die Entscheidung für einen Welpen gefallen ist, sollte man diesen bei einem seriösen Züchter kaufen. Natürlich können Sie sich auch gerne in einem Tierheim umsehen. Dort warten Tiere auf ein besseres Zuhause. Falls Sie sich für einen Züchter entscheiden, lautet die Empfehlung: Achten Sie auf den Züchter und auf die Zuchtstätte.

Wie werden die Hündinnen gehalten?

Ein erster Hinweis eines guten Züchters ist, dass die Muttertiere in der Familie des Züchters voll integriert sind. Die Hündinnen haben somit den Bezug zu den Menschen und erfahren dort Zuwendung und Liebe. Diese Zuneigung übertragen die Hündinnen dann auch auf ihre Welpen.

Die Muttertiere werden nicht in separaten Einliegerwohnungen oder Zimmern gehalten, wo sie oft keine Lebenserfahrung erlernen können. Gut gehaltene Hündinnen sind ruhige, ausgewogene und sozialisierte Hunde. Der Profit steht nicht im Vordergrund.

Was bekommen die Hündinnen zu fressen?

Züchter sollten viel Wert auf gutes und gesundes Futter legen. Zusätzlich sollten Hündinnen auch Spurenelemente bekommen, z.B. für Knochen und Gelenke. Denn die Muttertiere sollen gesunde und fitte Welpen grossziehen können. Sparen am Fressen und das Verabreichen von preiswertem Futter schwächt die Hunde.

Die Hündinnen werden körperlich extrem beansprucht. Das beginnt beim Austragen der Welpen, geht über die Geburt (die sehr strapaziös ist) und erstreckt sich bis zum Säugen. Dem Körper der Hündinnen wird sehr viel abverlangt. Zudem kommen noch die Hormonumstellungen hinzu. Dem Hund geht es hier nicht anders als dem Menschen.

Das Säugen stresst den Körper der Hündin. Welpenmilch oder getrocknete Ziegenmilch hat wichtige Bestandteile für die Hündin während dieser Zeit. Züchter, die Wert auf ihren Hund und Welpen legen, verabreichen deshalb Welpenmilch oder ähnliches ihrer Hündin in der Säugezeit. 

Zeit ist Geld

 „Zeit ist Geld“ ist eine Binsenweisheit. Wenn sich ein Züchter für die neuen Besitzer seiner Welpen viel Zeit nimmt, kann man davon ausgehen, dass der Züchter andere Prioritäten als nur Geld hat. Mit gezielten Fragen können Sie einschätzen, auf was es dem Züchter ankommt. Haben Sie kein schlechtes Gewissen und fragen Sie den Züchter alles, was Sie wissen wollen über Hunde, Hundezucht, Welpen, Hundeerziehung etc. Bereiten Sie sich auf die ersten Gespräche mit dem Züchter vor und überlegen Sie sich Fragen. Bilden Sie sich ihre Meinung, ob der Züchter ihres Vertrauens sowohl vor als auch nach dem Kauf für all ihre Fragen zur Verfügung steht und Sie jederzeit (auch nach dem Kauf) bei Problemen unterstützen wird.

Jeder muss für sich entscheiden, ob er einen Welpen aus einer guten Zucht möchte, der auch immer etwas teurer ist. Denn die oben nur kurz und unvollständig aufgeführten Mehraufwendungen eines seriösen Züchters kosten Geld.

Man muss sich im Klaren sein, dass der Kaufpreis das Wenigste im ganzen Hundeleben ist. Tierarztkosten summieren sich oft um ein Vielfaches und etwas zu fressen braucht das Tier auch.

Fazit

Bei der Auswahl des Züchters ihres Vertrauens lassen Sie sich von ihrem gesunden Menschenverstand leiten. Stellen Sie sich die Frage „Was würden Sie alles tun bzw. auf was würden Sie Wert legen, wenn Sie ein Kind bekommen“.

Bolonka Zwetna Welpen - meinbolonka.de
neugeborene Bolonka Welpen

Posted by Redakteur in weitere Infos