Bolonka Zwetna

Bolonka ist ein familienfreundlicher, gutmütiger, robuster und nicht haarender Kleinhund. Die süßen Hündchen sind ideal für jede Wohnung.

Wo finde ich eine Hundeschule oder Welpenspielstunden für kleine Hunderassen?

Ist eine Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?

Aus gegebenem Anlass schreibe ich hier noch einmal ein paar Zeilen über Hundeschule und Welpenspielstunden. Eine Hundeschule ist an sich bei so kleinen Hunden wie den Bolonkas nicht nötig. In den allerwenigsten Fällen hängt es vom Hund ab, ob der Hund „zur Plage“ wird. Wie schon in meinen Artikel „Ist eine Welpen- bzw. Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?“ geschrieben, ist die Auswahl der Hundeschule sehr wichtig. An dieser Stelle will ich klarstellen, dass es bei der Hundeschule nicht primär um die Erziehung des Bolonkas geht, sondern vielmehr um die Sozialisierung.

Sind Welpenspielstunden für Bolonkas sinnvoll?

Somit ist eine Welpenspielstunde sehr wohl sinnvoll, wo die Kleinen Ihresgleichen treffen und spielen können. Ich persönlich finde es zudem immer schön, wenn sich Frauchen oder Herrchen dann auch etwas austauschen können und so einen persönlichen Ansprechpartner hat, wenn man einen Rat oder Tipp benötigt.

Meine Suche nach einer geeigneten Hunde-/Welpenspielstunde:

Immer wieder werde ich angesprochen, wo es eine Spielstunde für kleine (mini) Hunde gibt. Dies habe ich zum Anlass genommen, um mich selbst auf die Suche nach einer kleinen aber feinen Welpenspielstunde in meiner Umgebung zu machen.  Überraschenderweise hatte ich aber keinen Erfolg und konnte nichts finden, das meinen Ansprüchen gerecht wäre.

Die Entscheidung und mein Angebot:

Deshalb habe ich mich entschieden, selbst eine lockere Welpenspielstunde für kleine (mini) Hunde ins Leben zu rufen. Auch biete ich eine individuelle „Hundeschule“ an, in der ich gerne meine Erfahrungen und Wissen über kleine Hunde weitergebe. Individuell soll heißen, ich gebe bei Bedarf auch Einzelunterricht.

Wollen Sie auch mit ihrem kleinen Vierbeiner dabei sein?

Die Welpenspielstunde wird in Ebersbach an der Fils im Landkreis Göppingen (bei Stuttgart) stattfinden. Die Welpenspielstunde ist für kleine Hunderasen gedacht, nicht nur für Bolonkas. Es gibt viele neue Hundebesitzer, die sehr dankbar für die Bekleidung durch das (manchmal sehr anstrengende) Welpenalter sind. Wenn auch Sie Interesse an meinem Angebot haben, bitte ich um telefonische Voranmeldung. Auch die weitere Vorgehensweise kläre ich gerne mit Ihnen telefonisch ab.

In diesem Sinne, wünsche ich allen Welpenbesitzern eine schöne Zeit und genießen Sie die schöne aber recht kurze Welpenzeit!

Bolonka Ida beim Spielen
Bolonka beim Spielen

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Kampf gegen Zecken, die lästigen Plagegeister

Alle Hundebesitzer kennen wohl dieses Thema. Mann geht spazieren oder wandern durch Flora und Fauna. Dabei schnüffeln unsere lieben Vierbeiner auch gerne an Wegesrändern. Für sie ist dies sehr interessant und es gibt schließlich auch viel zu entdecken bzw. zu erschnüffeln. Dabei sammeln unsere Lieblinge die eine oder andere Zecke auf. Recht regional unterschiedlich ist die Plage von Zecken in Deutschland ausgeprägt, sodass die einen mehr und andere wieder weniger davon betroffen sind.

Hunde auf Wiesen können Zecken aufsammeln
Hunde auf Wiesen können Zecken aufsammeln

Krankheitsüberträger Zecke

Die (möglichen) Erreger einer Zecke brauchen ungefähr 24 Stunden, um sich auf den Hund zu übertragen. An erster Stelle ist hier die Borreliose zu nennen. Natürlich hat nicht jede Zecke diesen Erreger in sich. Aber jede zweite bis dritte Zecke soll Borreliose übertragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Hund mit Borreliose infiziert, ist somit gegeben. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass viele Infektionen ohne Symptome verlaufen. Dennoch gibt es auch einige mit schweren Verläufen.

Den Hund kann man gegen eine Borreliose-Infektion impfen. Diese mildert potenzielle Borreliose-Erkrankungen ab, macht den Hund in der Zukunft jedoch nicht zeckenfrei. Auch können nach wie vor andere durch die Zecke übertragene Erreger eine Krankheit verursachen, da die Impfung im Allgemeinen nur gegen Borreliose hilft. Jeder Hundebesitzer sollte das Nutzen-Risiko Verhältnis einer Impfung abwägen. Denkanstöße hierzu können Sie sich in meinem Artikel „Impfungen JA oder NEIN?“ holen.

Neben der Borreliose gibt es noch eine Menge weitere Krankheitserreger, die von der Zecke übertragen werden. Dazu gehören FSME, Anaplasmose, Ehrlichiose und Babesiose. Haben Sie die Vermutung, dass der Hund sich infiziert hat, sollten Sie einen Tierarzt zu Rate ziehen.

Mein Hund hat eine Zecke, was nun?

Entdeckt man die Zecke auf dem Hund, wenn sie sich noch nicht festgesaugt hat, kann man diese einfach ablesen und „entsorgen“. Dies ist natürlich die beste Vorsorge, denn die Zecke kann so keinen Schaden anrichten. Deshalb sollte man in der Zeckenzeit nach jedem Spaziergang den Hund absuchen. Zecken lieben den Kopfbereich, die Ohren (auch innen!), den Achselbereich und den Bereich zwischen den Zehen. Grundsätzlich können diese Plagegeister aber überall sitzen.

Oft bemerken wir die Zecken erst, wenn sie sich schon festgesaugt haben. Dann ist Eile geboten. Das Wichtigste ist jetzt Ruhe zu bewahren. Vor allem sollte man den Hund nicht in Aufregung versetzen. Das heißt, keine hysterischen Bewegungen oder hysterischen Tonfall. Reden Sie ruhig und entspannend mit ihrem Hund. Tun Sie so, als ob es die normalste Sache der Welt ist. Denn beim Entfernen der Zecke muss der Hund ruhig am Platz bleiben.

Als nächstes muss die Zecke oft „freigelegt“ werden.  Das bedeutet, das Fell um die Zecke sollte zur Seite gelegt werden, damit man gut an die Zecke rankommt. Erst jetzt kann man die Zecke mit einem vorher zurechtgelegten Werkzeug entfernen. Dabei ist es wichtig, den Kopf der Zecke zu erwischen. Also man muss das Werkzeug seiner Wahl tief ansetzen und mit einem beherzten Zug die Zecke rausziehen. Der kritische Punkt ist das Ansetzen des Werkzeuges, da dabei der Hund meist zuckt und unruhig wird.

Hat man die Zecke entfernt, lässt man den Hund an ihr noch einmal schnuppern. So zeigt man seinem Liebling, dass keine Gefahr besteht und nun alles schon vorbei ist. Ihre Ruhe im Vorfeld und das Schnuppern entscheiden mit darüber, ob der Hund Angst beim Entfernen von Zecken entwickelt.  

Ob Sie als Werkzeug für die Zeckenentfernung eine Zeckenzange, Pinzette, Zeckenhacken oder etwas anderes nutzen, ist egal. Nehmen Sie das, mit dem Sie am besten zurechtkommen. Ich bevorzuge die Zeckenhacken. Zur Entsorgung der Zecke nutze ich ein Schraubglas (siehe Tipp weiter unten)

Falls Sie noch nie mit einer Zecke in Berührung gekommen sind und Angst vor dem kleinen Spinnentier haben, kann ich Sie beruhigen. Ist die Zecke auf dem Finger oder der Hand, läuft sie in aller Regel erst einmal davon. Eine Zecke beißt nicht gleich zu und saugt sich fest. Solange die Zecke sich nicht festsaugt ist sie völlig harmlos und man kann sie in aller Ruhe entsorgen. Bleiben Sie also ruhig und entspannt. Wichtig ist nur, die Zecke nicht aus den Augen zu verlieren!  

Was kann man im Vorfeld tun, damit der Hund zeckenfrei bleibt?

Halsbänder gegen Flöhe, Milben und Zecken sind sehr beliebt. Auch Spot-Ons werden oft angewandt. Zu bedenken ist, dass bei Halsbändern als auch bei Spot-ons oft chemische Nervengifte zum Einsatz kommen. Hier muss jeder Hundebesitzer entscheiden, was er seinem geliebten Vierbeiner zumuten möchte.

Zunehmend werden Tabletten gegen Zecken, Milben und Flöhe angeboten. Bei den Tabletten handelt es sich um ein Ektoparasitikum. Diese Tabletten geraden jedoch in den letzten Jahren immer mehr in die Kritik. Sie wirken zwar recht gut, aber sie haben auch eine Menge Nebenwirkungen. Trotz Tablette beißt sich die Zecke erst einmal fest. Erst dann wirkt das Mittel. Die Zecke stirbt mehr oder weniger schnell ab.

Wie gehe ich ganz persönlich mit dem Thema Zecke um?

Ich gebe meinen Hunden keine chemischen „Wunderwaffen“. Vor allem ist mir unklar, ob die verabreichte Dosis tatsächlich auf die zarten Bolonkahunde abgestimmt ist. Da jedes Individuum anders auf die chemischen Mittel reagiert, bleibt immer die Frage offen, was ist für meinen Hund die richtige Dosis. Mir ist es einfach zu riskant, meine Hunde mit chemischen Mitteln vollzustopfen.

Ich persönlich bevorzuge die manuelle Zeckensuche und Zeckenentfernung, wie oben beschrieben. Zusätzlich nutze ich natürliche ätherische Öle, um die Zecken fernzuhalten.

Natürliche ätherische Öle bei Hunden ist allerdings ein separates Thema. Demnächst werde ich hierzu einen eigenen Block über dieses komplexe Thema schreiben. Schauen Sie also öfters einmal vorbei.  

Ein Tipp: Vermeiden Sie die Entsorgen der Zecken in Waschbecken, Toiletten oder ähnlichen. Zur Entsorgung der Zecken nehme ich ein Schraubglas, das ich mit Wasser, ein wenig Spülmittel (zur Verringerung der Oberflächenspannung des Wassers) und etwas Spiritus oder Ethanol (Alkohol) fülle. Dadurch gehen die Zecken in der Wasser-Spüllmittel-Spritus Mischung unter und sterben ab. Das Schraubglas nutze ich die ganze Zeckensaison. Danach wir das gesamte Glas in den Müll entsorgt.

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Fellpflege bei Bolonkas

Warum überhaupt Fellpflege?

Fellpflege bei Bolonkas ist nicht nur etwas für die Schönheit. Vor allem für das Wohlbefinden und Gesundheit des Bolonkas ist eine regelmäßige Pflege des Fells wichtig. Neben Bürsten und Baden sind weitere Pflegemaßnahmen unabdingbar. So sollten man zum Beispiel die Haare um die Augenpartien regelmäßig schneiden, um Augenentzündungen zu vermeiden.

Ein Bolonka ist ein Langhaarhund und unterliegt keinem Fellwechsel (Bolonkas haaren nicht). Je nach Fellbeschaffenheit sollte man das Fell regelmäßig schneiden, um unter anderem krankmachende Verfilzungen des Fells vorzubeugen. Eine regelmäßige Pflege ist besser als eine schmerzhafte Entfilzung des Fells. Das krause und lang wachsende Fell (im Normalfall wächst es maximal 25 Zentimeter) eines Bolonkas nennt man einschichtiges Hundefell, da es nur aus Deckhaar besteht. Dies ist auch der Grund, warum Bolonkas kälteempfindlicher sind als manch andere Hunderasse.

Wie oft sollte man einen Bolonka bürsten und vor allem wie?

Es gibt verschiedene Felltypen bei Bolonkas. Der eine hat glattes Fell, der andere hat eine offene Locke und dann gibt es noch die enge Locke. Die Felleigenschaft ist mit entscheidend für den notwendigen Pflegeaufwand.  

Erfahrungsgemäß sollte man mindestens zweimal pro Woche das Fell so richtig durchkämmen. Mehr als nur zweimal ist natürlich besser (am besten täglich!). Denn das Bürsten dient nicht nur der Schönheit, sondern es regt auch die Durchblutung der Haut an. Zudem hat man die Chance, Zecken schneller zu entdecken. Zecken können sich Hunde einfangen, wenn sie über Gras oder durch Wälder streifen. Eine Zecke kann jedoch bei einem langen Haarkleid nicht so leicht bemerkt werden. Weitere Infos über dem Umgang mit Zecken bei Hunden können Sie aus meinem Artikel “Kampf gegen Zecken, die lästigen Plagegeister” entnehmen.

Beim Bürsten starte ich mit dem Entfilzungskamm. Mit diesem können die Fellknötchen und Verfilzungen gut ausgebürstet werden. Danach kommt die sogenannte Zupfbürste zum Einsatz. Immer in Fellrichtung gründlich durchbürsten, so geht es dem Schmutz, Staub sowie den abgestorbenen Haaren an den Kragen. Auch zum Entfernen sehr hartnäckigen Verfilzungen ist diese Bürste geeignet.

Wie kann man scheren?

Beim Scheren eines Bolonkas sollte man einiges beachten. Wenn man eine Schermaschine benutzt, darf man das Fell nicht bis auf die Haut abscheren. Viele Hunde mögen jedoch das Geräusch und die Vibrationen einer Hundeschermaschine so gar nicht. Aus diesem Grund schneide ich nur mit Scheren. Dies dauert zwar etwas länger und bedarf einiges an Erfahrung, aber es lohnt sich. So kann man mit einem gelungenen Haarschnitt auch ein zuckersüßes Hündchen zaubern.

Am besten man gewöhnt den kleinen Welpen frühzeitig an eine regelmäßige Fellpflege.

Schneiden, aber wie?

Die alleinige perfekte Frisur für Bolonkas gibt es wohl nicht. Wie bei den Menschen kommt es u. a. auf Körperproportionen und Fellbeschaffenheit des Bolonkas an. Wer aber einen „echten“ Bolonka Zwetna haben möchte, sollte auch eine Bolonka typische Frisur wählen.

Prinzipiell sollte das Fell um den Kopf so weit wie es geht gleich lang sein. So kann man das hübsche „Teddygesicht“ zur Geltung bringen. Insbesondere das Fell um die Schnauze (Barthaare) sollte entsprechend lang gehalten werden. Wie Sie am besten mit der Augenpartie umgehen, beleuchte ich separat in meinen Artikel über die Augenpflege. An den Ohren schneide ich das Fell auf gleiche Länge wie die Kinnhaare (über den Umgang mit den Haaren im inneren des Ohres, können Sie in meinem Artikel über die Ohrenpflege nachlesen). Zu beachten ist, dass das Fell sowohl bei den Ohren als auch an der Rute mit Bedacht zu schneiden ist. Denn das Fell wächst gerade dort nur sehr langsam. Aus diesem Grund schneide ich das Fell an der Rute fast nie (nur in Ausnahmefällen, wie z. B. bei hartnäckigen Verfilzungen). Schließlich hat ein typischer Bolonka eine eher buschige Rute (siehe Bild).

buschige Rude eines Bolonka
buschige Rude eines Bolonka Zwetna

Wo man mit dem Schneiden beginnt muss überlegt sein. Anfänglich sind die Hunde geduldig. Da aber die wenigsten Hund über eine längere Zeit ruhig und geduldig stehen bleiben, fange ich persönlich am Kopf an. Mir ist es wichtig, dass das Gesicht perfekt geschnitten ist. Der restliche Körper sollte sich dann an dem Schnitt des Gesichtes wohlproportioniert anpassen. Zuletzt achte ich auf den Schnitt an den Pfoten. Wenn das Fell dort zu sehr „abrasiert“ ist, sieht es oft so aus, als ob der Hund auf kleinen Stelzen läuft. Jeder der einen nassen Bolonka schon gesehen hat, weiß was ich hier meine. Am schönsten sieht es aus, wenn die Füße wie eine Säule geschnitten werden.

Zum Schluss noch etwas, was sein muss

Zum Schluss noch etwas, was gerne vergessen wird. Den Afterbereich sollte man regelmäßig kontrollieren und freischneiden. Denn wenn die Haare zu lang sind, bleibt gerne etwas hängen. Dies ist oft nicht nur für den Hund unangenehm, sondern sollte aus hygienischen Gründen vermieden werden. Auch habe ich schon erlebt, dass im Extremfall der Afterbereich so verklebt war, dass der Hund sein „Geschäft“ nicht mehr verrichten konnte. Bevor Sie hier an Verstopfung und an den Gang zum Tierarzt denken, schauen Sie sich den Afterbereich an, ob alles frei ist.

Fellpflege, Bolonkas schneiden bedarf einiges an Können und Übung.
Bolonkas schneiden erfordert Können und Übung.
Fellpflege, so kann man mit einem gelungenen Haarschnitt beim Bolonka ein zuckersüßes Hündchen zaubern
Bolonkas richtig schneiden, ich zeige es Ihnen.

Weitere Berichte über die Pflege von Bolonkas werden nach und nach folgen.

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Augenpflege bei Hunden

Es gibt nichts Schöneres als in herzzerreißende Hundeaugen zu schauen. Klare, lebendige Augen tun auch unserer Seele gut.

Um unseren geliebten Vierbeiner diesen klaren, glänzenden Blick zu erhalten, sollten wir einiges beachten:

  • Gesunde Augen sind sauber und haben keinen „Schleim“ oder Verkrustungen. Denn gerade Verklebungen am Auge sind ein Nährboden für Bakterien.
  • Durch tägliche Augenpflege mit einer milden Augenpflegelösung hilft man auch die hässlichen Tränenflecken, aber auch Augenerkrankungen, zu verringern. Bitte nutzen Sie nur (spezielle) milde Pflegemittel! Denn Sie wollen sicherlich nicht die Augen „verätzen“. Falls Sie kein Pflegemittel zur Hand haben, können Sie auch vorerst Wasser nutzen.
  • Bei Hunden mit langem Fell passiert es oft, dass das Fell um die Augenpartie auch in die Augen sticht. Eine Reizung und im Folgenden eine Entzündung ist dann schnell geschehen. Deshalb sollte man das Fell um die Augen immer kontrollieren und gegebenenfalls abschneiden (die Augen freischneiden).
  • Zugluft, offene Fenster im fahrenden Auto, Klimaanlagen oder auch Staub und Sand lassen die glänzenden Hundeaugen schnell entzünden.

Für die Augenpflege meiner Hunde nehme ich mir jeden Tag Zeit. Neben der Kontrolle des Fells um die Augenpartie und evtl. notwendigen Schneiden des Felles reinige ich täglich meinen Hunden die Augen. Hierfür nutze ich Wattepads und eine milde Augenpflegelösung. Das Pad wird mit dem Pflegemittel (oder Wasser) angefeuchtet. Nun wische ich (vorsichtig!) mit dem Pad das Auge von Innen nach Außen, sodass Schmutz von dem Auge weg und nie hinein gewischt wird.

korrekte Augenpflege
innen vorsichtig ansetzen
Augenpflege
und nach außen abstreifen

Es gibt natürlich auch Arten der Augenerkrankungen, die angeboren sind oder erst im Laufe des Lebens in Erscheinung treten (z. B. grauer Star). Hier ist tierärztlicher Rat unabdingbar. Jedoch kann die Augenpflege mildernd wirken.

Zum Schluss möchte ich jedem ans Herzen legen, sich jeden Tag ein paar Minuten für die Augenpflege seines geliebten Vierbeiners zu nehmen. Damit besteht die Chance, viel Schmerz und langwierige Behandlungen vermeiden zu können.

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Welpentreffen 2019

Am 13.10.2019 war es endlich soweit. Die Geschwister von unserer Bolonkahündinnen Adin und Coco sowie die Nachkommen von unserer Coco trafen sich gemeinsam. Endlich konnte sich die Verwandtschaft beschnuppern und gemeinsam im Garten der Gastfamilie spielen. Alle verstanden sich blendend.

Bolonka Zwetna Welpentreffen 2019
Welpentreffen 2019

Hier geht es zu den Impressionen. >>

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Ist eine Welpen- bzw. Hundeschule für Bolonkas sinnvoll?

Oft werde ich von meinen Welpenbesitzern gefragt, ob sie gleich in eine Hundeschule (Welpenspielstunde) mit ihren Bolonka Welpen gehen sollen.

Nicht alle Hunde müssen in eine Hundeschule. Vor allem kleine Rassen sollten nur in spezielle Hundeschulen gehen, die auch auf die Bedürfnisse der kleinen Rassen spezialisiert sind. Geht man mit einem kleinen Hund, ich spreche hier von wirklich kleinen Hunden wie Bolonka oder Chihuahua, in eine normale Welpen- oder Hundeschule, kann es für so einen kleinen Hund gefährlich werden. Das große Missverhältnis beim Gewicht zwischen einer kleinen Hunderasse und einer großen Hunderasse birgt große Gefahren für den kleinen Hund. Ein versehentliches Treten oder Anrempeln können erheblich Verletzungen bei den Kleinen verursachen.

Hunde von größeren Rasen können die Kleinen leicht überfordern und das Einzige, was dann die kleine „Fellnase“ lernt, ist angst. Aus Erfahrung mit meinem Labrador weiß ich, dass es in einer Welpenspielstunde sehr wild hergeht. Leider sind die meisten Hundeschulen bunt zusammengewürfelte Hundetreffs, wo zudem oft sensible Hunde und dominante Hunde zusammentreffen (zusammenstoßen). Der Ärger ist in diesen Fällen meist vorprogrammiert. Oft musste ich auch erleben, dass das andere Ende der Leine kein Verständnis gegenüber anderen sensibleren Hunden aufbringt.

Möchte man in eine Welpen-/Hundeschule gehen, sollte man sich rechtzeitig über geeignete Hundeschulen in der Umgebung informieren. Die Suche nach einer Welpen-/Hundeschule für kleine Hunderassen ist schwierig, da nicht viele existieren.

Natürlich sollte jeder Welpe mit seinen Artgenossen spielen. Nur so ist eine gute Sozialisierung möglich. Zudem können Frauchen und Herrchen weitere soziale Kontakte knüpfen und vielleicht das eine oder andere tolle Kommando übernehmen. Vielleicht finden Sie in Ihrer Umgebung gleichgesinnte Hundebesitzer.

Fazit

Welpen- bzw. Hundeschulen können sinnvoll sein, sollten aber mit größter Sorgfalt ausgewählt werden. Denn ist der Hund erst einmal traumatisiert, geht das Leiden und die Arbeit erst richtig los.

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Impfungen JA oder NEIN?

Warum impfen?

Keine Frage, Impfungen können selbstverständlich Hundeleben retten und tödliche Krankheiten verhindern. Zusammengefasst können Impfungen:

  • schwere Krankheitsverläufe abwehren,
  • vor Ansteckungen schützen (meistens von nicht geimpften Hunden),
  • vor gesundheitlichen Folgeschäden von Erkrankungen schützen oder diese signifikant abmildern,
  • Krankheitsausbreitungen blockieren.

Welche kritischen Meinungen gibt es?

Trotzdem hört und liest man immer wieder sehr kritische Meinungen,

  • über starke Nebenwirkungen,
  • über wissenschaftlich veralteten Wirkstoffen in der Tiermedizin,
  • über kritische Zusatzstoffe,
  • zweifelhafter Wirksamkeit,
  • gepaart mit wirtschaftlichen Interessen.

Was passiert bei einer Impfung?

Nach einer Impfung laufen im Körper komplexe Prozesse ab, die Vorgänge im Immunsystem nachahmen. Kurz zusammengefasst passiert Folgendes:

Bei einer Impfung werden absichtlich abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger in den Körper gegeben. Ein gesundes Immunsystem kann daraufhin Antikörper bilden. So wird das Immunsystem befähigt, bei einer tatsächlichen Ansteckung sofort Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können.

Impfungen bei Welpen

Eine Grundimmunisierung im Welpenalter dient dem Aufbau eines zuverlässigen Impfschutzes. Es werden in relativ kurzen Abständen

  • Staube,
  • Paravovirose
  • Leptospirose und
  • Hepatitis

geimpft. In den meisten Fällen wird durch die Grundimmunisierung ein sehr langer (bis hin zu lebenslangen) Impfschutz erreicht.

Kritische Impfung – Tollwutimpfung

Die Tollwutimpfung wird immer noch (zeitigstens) mit 12 Wochen empfohlen, obwohl Deutschland als tollwutfrei gilt.

Sinn oder Unsinn einer Impfung

Immer mehr Hundebesitzer fragen sich, ob wirklich eine Impfung jedes Jahr sinnvoll ist. Insbesondere sind dabei in den Fokus sowohl die Nebenwirkungen bei Mehrfachimpfungen als auch die Grippeschutzimpfung (SHPPI) gerückt. Es ist nicht nötig einen Organismus, der genügend Antikörper gebildet hat, immer wieder neu zu impfen. Es liegt im Ermessen des Impfstoffherstellers, ob er eine Wirksamkeit von ein- oder drei Jahren ausgibt.

Um dem Tier sinnfreie Wiederholungsimpfungen zu ersparen, kann man von einem Tierarzt einen Antikörper-Titertest durchführen lassen.  Bei einem Titertest wird bestimmt, ob der Hund noch genügend Antikörper z. B.  gegen

  • Staube,
  • Paravovirose,
  • Hepatitis

besitzt.

Ist der Titerwert (Impfschutz) ausreichen, kann dieser im Impfbuch dokumentiert werden. Auch der Tollwutschutz lässt sich über einen Antikörpernachweis bestimmen!

Fazit

In Deutschland gib es keine gesetzliche Impfpflicht für Hunde. Letztendlich kommt es immer auf eine Risikobewertung an, ob eine Impfung durchgeführt werden soll oder nicht. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Vor- und Nachteile der Impfung aber auch über einen sinnvollen Impfzyklus!

Entscheiden muss dies jeder Hundebesitzer selbst.

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Was ist aus unseren Welpen geworden?

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Was ist aus unseren Welpen geworden? Diese Frage stellen sich alle Züchter, die die kleinen Welpen mit viel Herz, Leidenschaft und auch Mühe in ihren ersten Lebenswochen unterstützen.

Wir danken recht herzlich unseren Welpenbesitzern für die Unterstützung und die tollen Fotos.

 

Belina

Die zuckersüße Maus erfüllt das Leben ihrer Familie mit Wärme und Liebe. Sie ist das Ein und Alles in ihrem Zuhause.

Bolonka Zwetna Hündin Belina - Zucht in Baden-Württemberg

 

Bobi

Der Engel ist für seine Familie das größte Glück. Er ist ein wahrer Kampfschmuser.

Was ist aus unserem Bobi geworden? Der Engel ist für seine Familie das größte Glück.

 

Artus

Der kleine Sonnenschein hat sich in die Herzen seiner Familie eingeschlichen und hält alle jung.

Was ist aus unserem Artus geworden? Artus der kleine Sonnenschein hält alle jung.

Was ist aus unserem Artus geworden? Artus hat sich in die Herzen seiner Familie eingeschlichen.

 

Anton

Der große Schatz hat das Herz seines Frauchens voll erobert. Anton und sein Frauchen sind ein Dream-Team.

Was ist aus unserem Anton geworden? Der große Schatz hat das Herz seines Frauchens voll erobert.

 

Flocke (Dipsi)

Flocke der kleine Sonnenschein mit den großen Kulleraugen ist der ganze Stolz von Frauchen und Herrchen.

Flocke (Dipsi) der kleine Sonnenschein mit den großen Kulleraugen

 

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Ein Kommentar zu Entwurmungskuren

Unsere Erfahrung zeigt, dass ständige Entwurmungen im Welpenalter wie auch im Erwachsenenalter nicht ungefährlich sind. Wurmkuren können die Darmflora zerstören, sodass sie einige dauerhafte Schäden verursachen können. Die Schäden rechtfertigen nicht mehr den Nutzen. Zu beachten ist, dass eine Wurmkur nicht wie eine Impfung wirkt. Das bedeutet, man kann nicht mittels Wurmkuren einen Wurmbefall vorbeugen. Eine Wurmkur beseitigt nur Würmer, die bereits das Tier befallen haben.

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